Bürgerbeteiligung erfordert die Digitalstrategie der zukünftigen Smart-Green-City Haßfurt. So gab es Anfang des Jahres einen Kinder- und Schülerwettbewerb. Gefragt waren Ideen und Anregungen der jungen Generationen. Zehn Teams reichten innovative Konzepte ein, die die Jury begutachtete, wie die Stadt jetzt mitteilte.

Wegen Corona konnte es keine große Preisverleihung geben, so besuchten Bürgermeister Günther Werner und die Digitalbeauftragte der Stadt, Madlen Müller-Wuttke die Gewinnerteams zu einem Austausch.

Beim Wettbewerb dabei waren im Jahrgang 2019/2020 die städtische Kinderkrippe im Osterfeld sowie der Kindergarten Sankt Barbara in der Kategorie Kindertagesstätten; ferner die Grundschulklasse 2d in der Kategorie Klasse eins bis vier. In der Kategorie der Schulklassen fünf bis neun traten an die Klasse 7a des Regiomontanus-Gymnasiums, die Ethikgruppe der sechsten Klassen des Gymnasiums, die Klasse 5e des Gymnasiums sowie das Team der 9a der Realschule an. In der Kategorie der Schulklassen zehn bis zwölf waren die 10c der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule, die 10a/b der Albrecht-Dürer-Mittelschule sowie die Klasse 10 des Regiomontanus-Gymnasiums.

Die 2d im Nassachtal hatte eine schöne Präsentation erstellt, in der sie sich für ihre Schule ein Hochbeet wünschte und ein grünes Klassenzimmer. Ferner erklärten die Kinder in Bildern, dass sie ein Smartboard und Tablets zum Lernen brauchen. Die ehemalige 10c tauschte sich mit den Vertretern der Stadt über die Ideen für Haßfurt 2030 aus. Die Schüler hatten Ideen präsentiert zu den Themen Fair-Fashion, Händlerplattform, Müll, Unverpackt-Läden, Stadtdisplays und Verkehr. Sie besprachen die Umsetzungsmöglichkeiten und redeten über Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche, Stadtstrand, Wasserstoffbusse, die Möglichkeit eines 365-Euro-Verbundtickets in Richtung Würzburg sowie Start-up-Förderungen. Sieger sind die Grundschulklasse 2d und die Realschulklasse 10c. red