Die Schüler der fünften Klassen des Liebfrauenhauses verkauften Solibrote an ihre Mitschüler. Worum geht es dabei überhaupt? Einmal im Jahr findet während der Fastenzeit die Solibrot-Aktion statt. Das Missionswerk Misereor startete diese Aktion vor vielen Jahren, um Spenden zu sammeln für die Arbeit in Entwicklungsländern.
Schüler und Lehrer haben die Möglichkeit, einen oder mehrere Laib Brot zu erwerben, 50 Cent pro Brot werden an Misereor gespendet. Auch im Unterricht erfahren die Schüler Einiges über Not weltweit und deren Ursachen.
Wie immer hat die Bäckerei Polster tatkräftig beim Backen der Brote geholfen. Christian Polster war auf der Schulversammlung eingeladen und wurde von den Schülern interviewt. Er erzählte, dass die Brote erst am Morgen in den Backofen kommen, an dem sie geliefert werden. Deshalb bekommen die Schüler immer noch warme Brote, die so verführerisch duften - und deshalb nur selten vollständig zu Hause ankommen.
Das Ergebnis der Aktion konnten die Schüler bereits auf der Schulversammlung verkünden. 743 Brote wurden verkauft, zusammen mit kleinen Spenden kamen dafür 380 Euro zusammen.
Die fünften Klassen waren auch im Altenheim des Liebfrauenhauses zu Gast. Die Schüler hatten sich für die Senioren ein kleines Programm mit Liedern und Gedichten überlegt, das sehr gut ankam. Anschließend wurde gemeinsam Brotzeit gemacht.Danach unterhielten sich Alt und Jung mit Brett- und Kartenspielen. red