Das Gymnasium Casimirianum ist erneut als Umweltschule ausgezeichnet worden - trotz der grassierenden Corona-Pandemie. Das berichtet Studienrat Marc Volkmar. Seit Frühjahr dieses Jahres beherrscht Covid-19 die Schlagzeilen und das Weltgeschehen. Dass dabei die Klimakrise und die damit verbundenen Gefahren nicht außer Acht zu lassen sind, darauf wollen Schüler der AG CasiCoesGreenPlanet innerhalb und außerhalb der Schule weiter hinweisen.

Mit Einsatz, Kreativität und Fantasie entwickelten sie Maßnahmen, um das Thema Nachhaltigkeit in der Schule erlebbar werden zu lassen: Ob bei Aktivitäten zum Insektenschutz, zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zum verantwortungsvollen Umgang mit Plastik, zum Klimaschutz oder zur strukturellen Verankerung von Nachhaltigkeit in der Schule - etliches sei schon umgesetzt worden. Die Fülle der Ideen habe keine Grenzen, heißt es in der Mitteilung.

Derzeit wird vor allem an der Steigerung der Attraktivität des Schulgärtleins für Schüler, aber auch für die Tierwelt gearbeitet. Kinder sollen auch hier ein Stück Natur erleben können und sich - wo möglich - selbst einbringen und mitgestalten können. Volkmar: "In dieser Angelegenheit danken wir dem Grünflächenamt für die Unterstützung und hoffen auch weiter auf die Unterstützung durch die Stadt Coburg."

Dieses Engagement wurde nun erneut mit der Auszeichnung als "Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule" gewürdigt. Die Auszeichnung erhalten Schulen, die innerhalb eines Schuljahres an zwei Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit arbeiten und dabei zeigen, wie sie durch Verhaltensänderungen sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen an ihrer Schule zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt beitragen.

Eine Jury aus Vertretern der bayerischen Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz und für Unterricht und Kultus, von der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels. Dieser wird je für ein Jahr verliehen. red