Kulmbach — Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind Schlüsselqualifikationen, die jeder Jugendliche spätestens nach der Schule erworben haben sollte. Dieser Herausforderung haben sich nun die Schüler der 9. Klasse der Hans-Edelmann-Schule in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk Kulmbach gestellt.
Das THW lebt von Kameradschaft und Zusammenhalt, denn ohne diese würde das Ehrenamt nicht funktionieren.


Eine logische Wahl

Da erschien es logisch, dass gerade das THW als Partner die richtige Wahl war, da der THW-Alltag ohne oben genannte Schlüsselqualifikationen nicht gelingen würde. Wo und wie kann man soziale Kompetenzen besser trainieren als außerhalb des Klassenzimmers, an einem gemeinsamen Projekt, das nur im Team zu bewältigen ist? Die 20 Mädchen und Jungen bauten zusammen mit einigen Helfern des THWs einen knapp 18 Meter langen schwimmenden Steg. Aus acht Tonnen, 60 Leinen, 16 Spanngurten, zehn Holzbohlen und acht Rundhölzern konstruierten sie in Kleingruppen einzelne Elemente einer schwimmenden Brücke.


Hand in Hand

Mit Bünden wie Mastwurf, Schnürbund und Wickelbund brachten die Schüler und Schülerinnen Stabilität in die Konstruktion.
Am Ende wurden die Elemente miteinander verbunden, sodass die Jugendlichen zusammen eine Brücke fertigstellten. Hand in Hand wurde aus wenigen Materialien ein Bauwerk, welches Menschen miteinander verbindet. "Brücken bauen" als erlebnispädagogische Maßnahme, mit dem Ziel der Förderung von Kameradschaft, Teamfähigkeit und Kooperation. red