Das Gymnasium Herzogenaurach veranstaltete für alle Naturwissenschaftler der 9. Klassen einen naturwissenschaftlichen Tag zum Thema Licht. Die Fachschaften Biologie, Chemie und Physik hatten dazu ein großes Angebot an Stationen vorbereitet, an denen die Schüler den ganzen Vormittag experimentieren konnten. Je nach Fach ergaben sich zum Thema "Licht" die unterschiedlichsten Versuche.
In der Physik kamen die Schüler verschiedenen Modellen des Lichts auf die Spur. Zum Verständnis der Strahlenoptik standen jedem Schüler verschiedene Linsen zur Verfügung. Daran untersuchten sie beispielsweise die Bildentstehung bei Sammellinsen.
Den zugehörigen Brennpunkt konnten sie dank strahlenden Sonnenscheins mit großer Begeisterung durch angebrannte Löcher in einer alten Zeitungsausgabe entdecken. Mithilfe der selbstgebastelten Spektrometer untersuchten die Schüler Spektren verschiedener Lichtquellen.
Die mit dem Handy festgehaltenen Bilder der bunten Linien wurden fasziniert ausgetauscht. Am Ende war auch das Rätsel gelöst, warum einzig die gelbe Flamme im Natriumlicht einen Schatten wirft.
Während des biologischen Teils wurde unter anderem mit einer Lampe und einer Wasserpflanze der Einfluss von Licht auf die Photosynthese der Pflanzen untersucht. Da bei der Photosynthese gasförmiger Sauerstoff entsteht, konnte man an einer entsprechend beleuchteten Unterwasserpflanze die im Wasser aufsteigenden Bläschen als Maß für die gerade stattfindende Nutzung des Lichts bestimmen.


Farben des Lichts

Die Versuche in der Chemie drehten sich vor allem um Lichtfarben. Es wurden selbstleuchtende farbige Flüssigkeiten hergestellt oder das Grün der Blätter genauer analysiert. Daneben konnten die Schüler aus dem im Rotkohl enthaltenen Farbstoff dank geeigneter Behandlung mit sauren oder alkalischen Lösungen viele unterschiedliche Farben zu erzeugen.
Die Chance, sich von verschiedenen naturwissenschaftlichen Blickwinkeln einem Thema zu nähern und viel selber zu experimentieren, wird es für die Schüler sicherlich bald wieder geben. red