Trossenfurt — Richtig "reingehängt" haben sich die Oberauracher Grundschüler beim Sport- und Spielefest. Davon profitierten sie selbst, denn sie hatten einen fröhlichen Tag mit viel Bewegung. Freuen können sich aber auch die 100 Kinder, die die Leopold-Senghor-Schule in Ngollar im Senegal besuchen. Für die Partnerschule kam nämlich ein Spendenbeitrag von 356 Euro zusammen, der jetzt offiziell an Pfarrer Ewald Thoma übergeben wurde.


Reger Anteil

Die Schule im Senegal gehört zum Senegal-Patenschaftsprojekt, das Pfarrer Thoma und seine Pfarrhaushälterin Cäcilie Kager betreuen. Die Oberauracher Grundschüler nehmen regen Anteil am Leben dort und sammeln immer wieder Geld, diesmal für die Finanzierung der Schulspeisung. Wie die abläuft, davon zeugt die Bilderwand in der Schule. "Unsere Kinder wissen durch diese Patenschaft sehr genau, wie gut es ihnen geht und dass es keine lästige Pflicht ist, in die Schule zu gehen, sondern dass es für viele Kinder auf der Welt ein wertvolles Geschenk ist", sagte Schulleiterin Andrea Rauh im Gespräch mit unserer Zeitung.


Sponsoren halfen mit

So waren die Kinder auch eifrig bei der Sponsorensuche. Es galt nämlich, Familienmitglieder zu finden, die jeden Punkt auf der Laufkarte beim Sport- und Spielefest mit 30 Cent belohnten. So kam die beachtliche Summe von 356 Euro zusammen. "Das Geld ist schon im Senegal", verriet Pfarrer Thoma bei der Scheckübergabe. Weil Abbé Ambrose kürzlich in Dankenfeld zu Besuch war, hat der Pfarrer den Betrag kurzerhand vorgestreckt. "So fallen nicht einmal Überweisungsgebühren an", denn in dem gesamten Patenschaftsprojekt wird großer Wert darauf gelegt, dass möglichst jeder Cent bei den Patenkindern ankommt. Briefe und gegenseitige Besuche gewährleisten den direkten Kontakt, auch zwischen den Schulen. sw