Mühlhausen — "Das war eine gute Zeit. Da konnte man noch Geld verdienen", machte Raiffeisendirektor Georg Mönius den Schülern aus Schlüsselfeld und Mühlhausen klar. Sie hatten sich am Börsenspiel der Dreifrankenbank beteiligt und satte "Gewinne" eingefahren.

Nur fiktiv

Natürlich nur fiktiv. So hatten die drei neunten Klassen 25 000 Euro "auf die Hand" oder besser auf ihre Konten bekommen. Mit dieser finanziellen Grundlage hatten die Neuntklässler täglich die Börse beobachtet und "spekuliert". Die beste Klasse mit dem höchsten Gewinn von 3196,09 Euro waren die Jugendlichen der Volksschule Schlüsselfeld. Auf dem zweiten Platz lag mit einem Gewinn in Höhe von 1769,90 Euro die 9b aus Mühlhausen. Die 9a aus Mühlhausen belegte schließlich Platz drei, hatte aber immer noch einen Gewinn von 1380,40 Euro. Die Bank vergoldete den Schülern ihren Eifer mit Prämien in Höhe von 400, 350 und 300 Euro. Die Jugendlichen wissen auch schon, was sie mit dem Geld machen werden: Die Schlüsselfelder fahren in die Hauptstadt. Die beiden Klassen aus Mühlhausen freuen sich auf ihre Abschlussfahrt nach Rügen. Evi Seeger