Zwölf Schüler des Gymnasium Alexandrinum Coburg haben sich künstlerisch mit Europa beschäftigt - und das sehr erfolgreich: Beim diesjährigen europäischen Kunstwettbewerb setzten sie sich unter bayernweit mehr als 40 000 Teilnehmern aller Altersstufen als Landessieger durch.
In Fotomontagen, Zeichnungen und Gemälden zeigten sie ihre Ideen zum Motto "Denk mal - worauf baut Europa", das Bezug nimmt zum Europäischen Kulturerbejahr 2018.


"Tradition und Moderne"

"In Vielfalt geeint - Europa zwischen Tradition und Moderne" lautete das Rahmenthema des diesjährigen 64. Europäischen Wettbewerbs. Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Jahrgangsstufe bauten zum Thema "Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern" mittelalterliche Architekturmodelle, fotografierten diese und collagierten am Computer fantasievolle Sagenhelden und Fabelwesen in die Bilder. Für die älteren Jugendlichen hieß eines der zur Auswahl stehenden Themen "Vom Hofmaler zum Selfie", das einen großen Bogen von Selbstdarstellungen und Selbstinszenierungen früherer Epochen bis heute spannte.


Europa im Wandel der Zeit

Nachdem Regierungsschuldirektor Alexander Wunsch und Rainer Taubert von der Europäischen Union den jungen Coburger Künstlern gratuliert hatte, bekamen die Schüler anschließend Siegerurkunden an überreicht. Die Preisverleihung selbst fand im Lichtenfelser Meraniergymnasium statt. Die ausgezeichneten Schüler und ihre betreuenden Lehrkräfte waren aus ganz Oberfranken angereist. Einen Buchgutschein gibt es in den nächsten Wochen noch als Anerkennung dazu.
Christian Nowak