Christine Schrenker vom TV 48 Coburg und Simon Lendner vom Team Intersport Wohlleben waren unter den 3400 Einzelstartern aus 84 Nationen bei der Challenge Roth, dem weltgrößten Triathlon auf der Langdistanz, am Start.

Wie bereits ausführlich berichtet, gewann der Michelauer Andreas Dreitz nach 7:59 Stunden das Rennen. Christine Schrenker, die mit ihrer Gesamtzeit von 11:40 Stunden in ihrer W50 unter 72 Frauen Platz 14 erreichte, war ebenfalls sehr zufrieden. Gleich zum Auftakt, dem Schwimmen über 3,8 Kilometer im Main-Donau-Kanal, steigerte sie sich um sieben Minuten gegenüber 2016. Das Schwimmtraining mit Uwe Liebermann vom SV Coburg machte sich positiv bemerkbar.

Die Radstrecke fuhr die 48erin sehr gleichmäßig, obwohl auf der zweiten Runde ein heftiger Gegenwind blies. Besonders der Solarer Berg mit seinen Zuschauermassen löste bei den Teilnehmern Glücksgefühle und Gänsehaut aus. Beide Coburger haben sich das Rennen gut eingeteilt, um dann auf die Laufschuhe "umzusteigen" und die 42,195 Kilometer in Angriff zu nehmen.

Schrenker ging ihr Rennen, wie sie selbst meinte, zu schnell an, hatte zudem Probleme mit ihrem Darm und trotzdem war sie mit ihrer Gesamtzeit um 50 Minuten schneller als 2016. Gemeinsam mit ihrem Betreuer und Lebensgefährten Dieter Schröpf, selbst ein erfolgreicher Triathlet, war sie "super zufrieden". Auch Simon Lendner war stolz auf seine Leistung bei seinem ersten Ironman-Triathlon. Mit 10:15 Stunden belegte er in der M30 einen respektablen Mittelplatz. Als er die Ziellinie in Roth überquerte, war er zwar erschöpft, aber glücklich, den Ironman bewältigt zu haben. uz