Coburg — Die Sonderausstellung "Schottland - Land der Saurier, Kilts und Lochs", die von mehr als 10 000 Interessierten besucht wurde, endet an diesem Sonntag. Für die Finissage hat sich das Museumsteam noch einmal ein vielfältiges und spannendes Programm einfallen lassen.
Um 11 Uhr beginnt eine Lesung des Fantasy-Autors Werner Karl. In seiner "Spiegelkrieger"-Trilogie beschäftigt er sich mit den Auseinandersetzungen von Römern, Pikten und Kaledoniern am Hadrianswall, aber selbstverständlich geht es auch um Helden, Druiden, Liebe und Tod. Um 14 Uhr werden die Ungeheuer prämiert, die im Rahmen des Wettbewerbs "Nessie und ihre Kinder" eingereicht wurden. Alle, die bei der Preisverleihung anwesend sind, können sich eine "schottische" Gesichtsbemalung abholen. Die Preisträger werden mit einer Nessie-Urkunde ausgezeichnet.

Piktensteine und Highland-Games

Den Abschluss bildet ab 15 Uhr ein Vortrag über den Nordosten Schottlands. Ronald Bellstedt, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Naturkunde der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, und Ralf Metzdorf, Geologischer Präparator im Naturkunde-Museum Coburg, berichten dann über eine alte Kulturlandschaft, die ihre Blütezeit zwischen Steinzeit und Römerzeit hatte. Dort gibt es nicht nur den berühmten Maltwhisky-Trail.
Weniger bekannt sind den Reisenden die Fossil-Lagerstätten, die mythischen Steinkreise und die rätselhaften Piktensteine. Ein besonderes Highlight sind die im Beisein von Queen Elisabeth II. bei Braemar zelebrierten "Highland-Games".
Am Nachmittag musiziert Detlef Purucker (Tambach) zwischen den einzelnen Programmpunkten auf dem Dudelsack. Der Eintritt ist frei (www.naturkunde-museum-coburg.de). red