Bamberg — Seit einigen Jahren schon engagieren sich die Schausteller des Bamberger Frühlings ehrenamtlich und laden benachteiligte Kinder und Jugendliche zu Karusselfahrten auf dem beliebten Volksfest in der Gartenstadt ein. In diesem Jahr waren es laut Auskunft der Rathauspressestelle Heimkinder und so genannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die auf ihre Kosten kommen sollten.
Die rund 50 Kinder und Jugendlichen, die im Don-Bosco-Jugendwerk leben, kamen gemeinsam mit ihren Erziehern und dem Leiter Emil Hartmann auf das Festgelände an der Zollnerstraße. Begrüßt wurden sie dort mit einem Lebkuchenherz, das ihnen Carmen Krippner von der Sparkasse Bamberg überreichte und so schon für gute Stimmung sorgte. Außerdem mit dabei waren die Amtsleiterin des Ordnungsamts, Christine Feldbauer, als Vertreterin der Stadt Bamberg sowie Vera Weiß, Inhaberin der Zuckerbäckerei Weiß Bamberg.
Unbeschwerten Stunden stand nichts mehr im Wege: Die Kinder und Jugendlichen testeten mit voller Freude die attraktiven Fahrgeschäfte: Egal ob bei einer wilden Verfolgungsjagd im "Autoscooter", in luftiger Höhe mit dem "Fun-Schiff" oder die Durchquerung des Erlebnis-Irrgarten "Jumanji" - der Spaß war allen anzusehen. Nachdem die Mägen alle gut durchgeschaukelt waren, gab es zum Abschluss noch Popcorn, Softeis und Schokofrüchte.
Für einige der Kinder und Jugendliche war es der erste Besuch eines Volksfestes überhaupt - und sie waren sich einig, dass es nicht der letzte gewesen sein sollte. red