von unserem Mitarbeiter klaus-peter wulf

Presseck — Alle Ortsteile des Marktes Presseck erhalten eine bessere Internetanbindung, bis auf den Ortsteil Schmölz. Die drei Anwesen müssen in einem folgenden zweiten Verfahren erschlossen werden. Den Auftrag für die ausgeschriebene Breitbanderschließung vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig zum Preise von 902 648 Euro an die Telekom. Der Freistaat Bayern fördert diese Maßnahme mit 812 383 Euro, so dass für den Markt Presseck ein Eigenanteil von 90 285 Euro verbleibt.
"Wir sind im Zeitplan und werden wie geplant auch den Ausbau schaffen", betonte Siegbert Reuther vom gleichnamigen Büro NetConsulting aus Bad Staffelstein. Wegen der großen Fläche seien die Planungen für Presseck eine Herausforderung gewesen. Reuther kündigte an, dass 14 Kilometer des Rohrleitungsbaues im Tiefbau voraussichtlich ab dem Frühjahr 2016 erfolgen. 27 Kilometer Glasfaserkabel werden in bereits vorhandene Leerrohre eingezogen.

Zwischen 4 und 51 Mbit/s

Die nach dem Ausbau mindestens erreichbare Geschwindigkeit sind 4 Mbit/s, die maximale Bandbreite 51,3 Mbit/s. 415 Gebäude und 750 Haushalten werden versorgungsmäßig verbessert. Die Förderanträge bei der Regierung von Oberfranken werden im August gestellt, so dass der Kooperationsvertrag mit der Telekom im Oktober unterschrieben werden kann.
Bürgermeister Siegfried Beyer bedankte sich bei Siegbert Reuther für das gute Zusammenwirken. Gemeinderat Ludwig von Lerchenfeld freute sich über das Ausschreibungsergebnis, mit dem man unter den geschätzten Kosten blieb. Das schnelle Internet sei auch sehr wichtig für mögliche weitere Zuzüge im Markt Presseck.