Alles neu macht der Mai, behauptet ein Sprichwort. Für den Malteser-Hilfsdienst (MHD) Altenkunstadt trifft dies eher auf den Oktober zu. Mit neuem Namen, neuem Team und einem komplett neuen Warensortiment nahm dort jetzt die Kleiderkammer ihre Arbeit wieder auf. Wegen Umstrukturierungsmaßnahmen war die soziale Einrichtung fast ein Jahr lang geschlossen.

Elke Klaus, Diözesanreferentin für Soziales Ehrenamt, dankte allen Mitarbeitern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz: "Ohne euch wäre das alles nicht möglich." Neben der Neustrukturierung der Kleiderkammer habe auch die Umsetzung der erforderlichen Schutz- und Hygieneauflagen aufgrund der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle gespielt. "Ihr habt großartige Arbeit geleistet", versicherte MHD-Ortsbeauftragter Georg Vonbrunn.

"Unsere Kleiderkammer heißt jetzt Schnäppchen-Shop", verkündete Willi Fruck, der künftig die soziale Einrichtung leiten wird. Elf Helfer werden ihn dabei unterstützen. Wie Fruck betonte, sei der alte Warenbestand komplett ausgemustert und durch ein neues Sortiment ersetzt worden. Besucher könnten jetzt aus einem umfangreichen Angebot an Bekleidung für Frauen, Männer und auch Kinder auswählen. Sogar eine kleine Schmuckabteilung habe man eingerichtet.

War die Kleiderkammer früher nur einmal im Monat geöffnet, so möchten der Schnäppchen-Shop und sein Team nun wöchentlich für die Bürger da sein, und das gleich an zwei Tagen.

"Künftig werden wir jeden Mittwoch von 13 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unsere Pforten öffnen", erklärte Fruck. Wegen der Corona-Pandemie dürfen sich vorerst aber nur maximal zehn Personen im Shop aufhalten; außerdem besteht Maskenpflicht. Altkleider können im Moment nicht angenommen werden. bkl