Ebermannstadt — Rainer Schmeußer von der Stadtratsfraktion CSU/JB Ebermannstadt erwidert in einer Pressemitteilung auf die Stellungnahme von Christian Kiehr vom Bund Naturschutz (BN), der sich zur Abstimmung über den Antrag zur Tunnel-Umgehung geäußert hatte (FT vom 16. Dezember). "Leider versäumt es der Vorsitzende des BN, Christian Kiehr, sich ausführlich mit dem Beschlussantrag der CSU-JB-Fraktion vom 8. Dezember auseinanderzusetzen", schreibt Schmeußer.
Kier habe Aussagen getätigt, die "unvollständig, ja schlichtweg falsch" seien. Unter anderem ist laut Schmeußer aus der Beschlussvorlage der CSU/JB Ebermannstadt deutlich zu entnehmen, dass der Beschluss Bedingungen enthält. Nur wenn diese Bedingungen - unter anderem "schützenswerte Interessen Dritter" und Berücksichtigung "naturschutz- und umweltrechtlicher Belange" - auch tatsächlich erfüllt würden, befürworte dieser Beschluss den Bau einer Ortsumgehung.
Eine dieser Bedingungen sei auch, so der CSU-Stadtrat, dass die Bürger in einem Ratsbegehren entscheiden sollen, ob sie für oder gegen eine solche Lösung sind. "Auch dieses wird von Christian Kiehr unterschlagen", resümiert Schmeußer, "wir können nun nur an alle interessierten und betroffenen Bürger appellieren, die Beschlussvorlage zu lesen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Verbrämte, einseitige Darstelllungen fördern den Dialog jedenfalls nicht." red