Drei moldawische Schleuser mit 23 Migranten in drei Kleintransportern ertappten die Fahnder der Bundespolizeiinspektion Selb am Freitag im Bereich Selb und Rehau an der Autobahn 93. Im Rahmen der Grenzfahndung entdeckten die Beamten auf der grenzüberschreitenden Staatsstraße 2179 im Bereich Selb im Einreiseverkehr drei Kleintransporter mit moldawischen Zulassungen.

Bei der Kontrolle war den Fahndern schnell klar, dass es sich um eine Einschleusung von moldawischen Staatsangehörigen im größeren Stil handelte. Neben den Personen auf engsten Raum entdeckten die Beamten jede Menge Arbeitskleidung. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die 20 Männer im Alter von 23 bis 47 Jahren und drei Frauen im Alter von 22 bis 30 Jahren von den drei Schleusern über Polen und Tschechien nach Deutschland eingeschleust wurden, um in der Bundesrepublik an verschiedenen Stätten unerlaubt zu arbeiten. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden die Bundespolizisten zudem gefälschte Dokumente. Zwei der Moldawier waren außerdem wegen anderer Delikte zur Aufenthaltsermittlung beziehungsweise Fahndung ausgeschrieben. Die Geschleusten wurden zusammen mit ihren Schleusern in die Tschechische Republik überstellt.

Die Bundespolizeiinspektion Selb mit ihren rund 300 Mitarbeitenden ist eine von 15 Bundespolizeiinspektionen der Direktion München. Ihre Aufgaben umfassen in den Landkreisen Hof, Wunsiedel, Bayreuth und Kulmbach den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Sicherheit der Bahnreisenden. red