Die Hauptversammlung der Coburger Handballschiedsrichter fand im Sportheim des TSV Weitramsdorf statt. Dabei sahen sich alle ein Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Handballweltmeisterschaft an. Mit der Übertragung kam bei den Mitgliedern der Coburger Schiedsrichtervereinigung gleich die richtige Stimmung auf, denn einige Entscheidungen der dort leitenden Referees sorgten für Gesprächsstoff unter den Regelfachleuten. Vorsitzender Thomas Bönisch (Rödental) zeigte sich erfreut über die Teilnahme von 38 Mitarbeitern an der ersten Sitzung nach dem Wechsel von Coburg nach Weitramsdorf. "Ein gutes Omen für das neue Jahr", so der Vortragende, "aber manchmal sind Kleinigkeiten vorgefallen, die mit ein wenig mehr Umsicht zu vermeiden sind." So brächten spontan angesetzte Spiele nach einer Verlegung oft unnötige Probleme. An Aktivitäten stellte Bönisch den Lehrgang im Bezirk für Schiedsrichterneulinge unter der Leitung von Peter Wagner (Pegnitz) heraus. Im Kader der Coburger Schiedsrichtergruppe sind laut Bönisch neun Schiedsrichterinnen und 38 männliche Kollegen im Einsatz. Aktuell könne man alle Spiele besetzen und viele Kollegen würden über den Altkreis hinaus in höheren Ligen eingesetzt. Heiko Schreiner und Daniel Langner sind im A-Kader des BHV, in den neu gebildeten C-Kader wurden Lea Borchert und Giulia Glater (Michelau) aufgenommen. Elf Kollegen werden bei Spielen der Bezirksoberligen eingesetzt. Im Bezirks-Schiedsrichterausschuss (BSA) unter Vorsitz von Rene Dietel (Münchberg) gab es laut Bönisch keine Änderungen. Das elektronische Spielprotokoll habe sich etabliert, die Teambesprechungen hätten sich bewährt. Bönisch überreichte vom BHV verliehene Urkunden und Anstecknadeln an Sabine Schreiner-Marr (Weitramsdorf, zehn Jahre), Stephan Höll (TS Coburg, 15 Jahre) und Stefan Schlosser (Weidhausen, 20 Jahre). Für "sagenhafte" 35 Jahre wurden Bettina Jungnitz (Rödental) und Steffen Eberlein (Weitramsdorf) ausgezeichnet. ebi