Zu einem Tag froher Erinnerungen und nostalgischen Schwelgens entwickelte sich die Jubelkommunionfeier in der Stadtpfarrkirche. Mit einem Bußgottesdienst startete die Feier bereits am Samstagabend, die für viele ein Wiedersehen nach Jahren bedeutete. Jeweils ein Viertel der einstigen Kinder, die vor 25 oder 50 Jahren ihren Erstkommuniontag feierten, folgten der Einladung ihres Jahrganges und des Pfarramtes.
In seiner Ansprache verwies Dekan Kilian Kemmer auf ein Bild, das Jesus für sich selbst in Anspruch nahm: ein guter Hirte. Im Evangelium zieht sich die Botschaft wie ein roter Faden durch, dass die Liebe grenzenlos und unendlich bleibt, so Kilian Kemmer. "Leid und Scheitern sind keine Tabuthemen unseres Glaubens. Sie gehören dazu." Nur so kann ein Leben in Fülle genossen werden, wenn Schicksal und persönliche Schuld nicht in leere Sinnlosigkeit laufen, sondern eine Heimat und ein Antwort im Glauben finden, meinte der Dekan. Mit dem Lied "Jesus Christ, You are my life" gratulierten und beschenkten die diesjährigen Erstkommunionkinder die beiden Jubeljahrgänge. red