Zum Bericht "Stadtkern wächst um zwei Hektar" vom 27. September:

Sie tun es wieder! Wieder entscheidet die Stadt über die Köpfe der Betroffenen hinweg. Wofür leisten wir uns einen Stadtplaner und ein Zentrenmanagement, wenn diejenigen, die es angeht, aus der Zeitung erfahren müssen, dass ihre Gebäude nun zum Sanierungsgebiet Stadtkern gehören und der Gestaltungssatzung der Altstadt unterliegen.
Was auf uns Scheunenbesitzer zukommen kann und welche Konsequenzen das hat, können wir nur erahnen. Weil gesprochen wurde mit uns ja wieder mal nicht. Man könnte meinen, man hätte aus der jüngsten Vergangenheit gelernt, dass fehlende Informationen und Nichtbeteiligung zu Verunsicherung und Widerstand führen. Nein, es wir unverdrossen so weitergemacht. Wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt und die Verantwortlichen sind dann darüber verwundert, dass die Bürger sich wehren.
Diese Art der Politik verstehe ich nicht und sie führt zu Ärger und zur Spaltung der Bevölkerung. Unabhängig davon, ob dieser Beschluss gut ist oder schlecht: Solange die Betroffenen bei Entscheidungen immer wieder übergangen werden, solang ist Streit vorprogrammiert.
Matthias Vogler
Ebermannstadt