In diesen Tagen, in denen die Angst vor dem Coronavirus weitgehend das Leben vieler Menschen bestimmt, gehen um uns herum Dinge vor sich, die unsere Ängste zumindest zeitweise vergessen machen könnten. Mutter Natur ist dabei, sich eins ihrer schönsten Kleider, ihr Frühlingskleid, anzuziehen.

Überall brechen Knospen auf, entfalten bunte Frühlingsblüher ihre Farbenpracht und die Vogelwelt erwacht zu neuem Leben. In Büschen, Baumkronen, auf Weihern und im Schilf zwitschert und jubiliert es, und männliches Gefieder präsentiert sich Aufsehen erregend, um die Gunst der weiblichen Geschöpfe herauszufordern.

Und das Beste daran? Die durch die Pandemie verordnete häusliche Quarantäne gibt uns endlich einmal die Zeit dazu, dies alles in vollen Zügen zur Kenntnis zu nehmen. Keine Alltagshektik, die uns treibt, kein Arbeitsstress, der uns den Blick für die Naturschönheiten des Aischgrundes trübt. Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir uns allein oder in Zweierbeziehung mit unseren Sprösslingen hinaus begeben und all das in vollen Zügen genießen? Carpe diem - nutzen wir die Zeit und erfreuen uns an diesem bunten Frühlingstreiben.