Herzogenaurach — Mit Investitionen im Wert von mehr als 92,5 Millionen Euro und der damit verbundenen Schaffung von 960 neuen Arbeitsplätzen innerhalb von drei bis fünf Jahren verstärkt die Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe ihr Engagement in Osteuropa. Der Bau der neuen Fertigungshalle in der Industriezone im tschechischen Svitavy begann in dieser Woche mit der Grundsteinlegung. Erste Anlagen sollen schon im Herbst 2016 in Produktion gehen, mit einem vollen Kapazitätsanlauf rechnet Schaeffler bis 2019.
Wie Schaeffler mitteilt, wird ein Großteil der Investition für die neue Maschinenausstattung verwendet. Die Maschinen werden im bestehenden Fertigungswerk Lanškroun sowie insbesondere im neuen Werk Svitavy aufgebaut.
"Die Summe von 18,5 Millionen Euro wird für den Neubau der Fertigungshalle in Svitavy genutzt", erklärte Jan Golán, Werkleiter von Ina Lanškroun. Golán legte auch dar, auf welches Produkt sich das neue Werk spezialisieren wird: "Die Fertigung wird sich auf die Herstellung von Thermomanagementmodulen (TMM) konzentrieren. Die Einheit steuert die Temperatur für das gesamte Antriebssystem. Hier hat Schaeffler in letzter Zeit eine extrem hohe Nachfrage bei bestehenden Kunden festgestellt. Wir sind zudem zuversichtlich, dass noch weitere Kunden hinzukommen werden."
Die Bedeutung der Neustellenschaffung in Svitavy und Umgebung wurden auch durch die Tatsache unterstrichen, dass beim Festakt der Grundsteinlegung in Svitavy der Schaeffler-Vorstand für Produktion, Logistik und Einkauf, Oliver Jung, der Werkleiter Ina Lanškroun, Jan Golán, und der Präsident der Tschechischen Republik, Miloš Zeman, anwesend waren. red