Kreis Kronach — Mit den Erfolgen der SG Sonneberg und des SSV Burgkunstadt, der überraschend den TSV Tettau besiegte, bleiben zwei Mannschaften ungeschlagen an der Tabellenspitze der Schach-Kreisoberliga. Vor einer schwierigen Aufgabe scheint Aufsteiger FC Nordhalben II zu stehen, da beim SC Steinwiesen erneut - wenn auch sehr knapp - verloren wurde.

SC Steinwiesen -
FC Nordhalben II 4,5:3,5

Große Aufstellungsprobleme hatte der Gastgeber und trat auch nur mit sieben Spielern an. Dadurch hatte die Gäste nach dem kampflosen Punkt von Lukas Lunk die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Doch Kathrin Gremer gewann gegen Frank Fischer, Wilfried Kuhnlein sicherte einen ganzen Punkt gegen Tobias Köstner, und auch Ralf Michl siegte gegen Benjamin Ströhlein. Zwar folgte nun ein Sieg der Gäste durch Mannschaftsführerin Stefanie Birke, doch nach Punkteteilungen von Gerd Herrmann gegen Michael Heinisch und Walter Schmittdorsch gegen Sebastian Stengel sicherte am Spitzenbrett Manfred Kuhnlein gegen Frank Seigert durch ein Remis den knappen Sieg für Steinwiesen.
Ergebnisse: M. Kuhnlein - Seigert remis, Gremer - Fischer 1:0, W. Kuhnlein - Köstner 1:0, Michl - Ströhlein 1:0, Müller-Gei - Birke 0:1, Schmittdorsch - Stengel remis, Herrmann - Heinisch remis, Lunk 0:1 (kl.). sw

SSV Burgkunstadt -
TSV Tettau 4,5:3,5

Bei Thomas Müller entwickelte sich eine komplizierte Blockadestellung, in der auch sein Gegner Gerhard Jarosz nicht so recht weiter wusste, so dass ein Remis folgte. Johannes Türk kassierte nach einem Bauerngewinn noch eine Leichtfigur ein, was das Aus für Thomas Münch bedeutete. Ferdinand Hager wollte nicht rochieren, sondern lieber einen Königsangriff starten. Diesen konnte Axel Wittmann mit einem Mattangriff abschließen. Franz Hirtreiter konnte bereits früh einen Bauern auf die sechste Reihe festsetzen und somit Raumvorteil erreichen. Nachdem Willy Güntsch eine verschachtelte Stellung aufbauen konnte, einigte man sich auf ein Remis. Lange sah es bei Thomas Barnickel so aus, als ob sein Gegner Steffen Kirchhübel die stärkere Aufstellung gewählt hatte. Aber nach einem Bauernopfer und dem Aufsprengen der Bauernkette war der König so blank, dass ein Matt folgte. In bewährter Manier bedrängte Andreas Rebhan den König von Marco Niehaus derart, dass dieser die Segel streichen musste. Den letzten halben Punkt holte Paul Öhrlein durch eine zwangsweise Zugwiederholung, nachdem er Lutz Müller-Welt das Turmopfer, das zum Matt führen sollte, widerlegte. An Brett 1 konnte Jens Güther lange seinem Gegner Friedrich Tomaschko Paroli bieten. In Zeitnot hatte er einem Turmeinfall mit Mattdrohung nichts mehr entgegenzusetzen.
Ergebnisse: Güther - Tomaschko 0:1, Türk - Münch 1:0, Barnickel - Kirchhübel 1:0, Müller - Jarosz remis, Öhrlein - Müller-Welt remis, Wittmann - Hager 0:1, Rebhan - Niehaus 1:0, Hirtreiter - Güntsch remis. tb/hn