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SC Jura Arnstein in der Corona-Krise gut aufgestellt

Nicht im Gastronomiebereich, sondern im ersten Stock des Sportheims richtete der SC Jura Arnstein seine Jahreshauptversammlung aus. So konnten die Kontaktbeschränkungen besser eingehalten werden. Dies...
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Die geehrten Mitglieder mit Vorstandssprecher Johannes Ruß (hinten rechts), dem Vorsitzenden im Bereich Liegenschaften, Franz Herold (links) swie dem Sport-Vorsitzenden Florian Hoffmann (vorne rechts). Foto: pr
Die geehrten Mitglieder mit Vorstandssprecher Johannes Ruß (hinten rechts), dem Vorsitzenden im Bereich Liegenschaften, Franz Herold (links) swie dem Sport-Vorsitzenden Florian Hoffmann (vorne rechts). Foto: pr

Nicht im Gastronomiebereich, sondern im ersten Stock des Sportheims richtete der SC Jura Arnstein seine Jahreshauptversammlung aus. So konnten die Kontaktbeschränkungen besser eingehalten werden. Dies war jedoch das einziges Alleinstellungsmerkmal an diesem Abend.

"Ihr habt eure Sache im ersten Jahr sehr gut gemacht", lobte Ehrenvorsitzender Georg Mager die seit einem Jahr im Amt befindliche Hauptvorstandschaft. Die Aufteilung der verschiedenen Bereiche auf vier Schultern hatte durch sehr gute Zusammenarbeit prima geklappt. "Wir haben ein homogenes Vorstandsteam. Ideen und Vorhaben werden toll umgesetzt", meinte Vorstandssprecher und Verwaltungs- und Finanzvorstand Johannes Ruß. Es mache Spaß für den Verein zu arbeiten.

Gegen das Protokoll, welches Andreas Dauer verfasst hatte, gab es keine Beanstandungen. Der Vorsitzende im Bereich Sport, Florian Hoffmann, berichtete, dass im Fußball auf dem Jura nach 52 Jahren Vereinsbestehen eine neue Zeitrechnung mit dem Spielbetrieb in der Bezirksliga West entstanden sei. Fast 400 Besucher wollten das erste Heimspiel gegen den TSV Ebensfeld sehen. Er dankte den Trainern Sebastian Hopfenmüller und Peter Tremel für ihre Arbeit. Obwohl es mit den guten Ergebnissen nicht mehr so weiterging wie in den letzten Jahren, habe immer ein sehr guter Teamgeist geherrscht, der von den Trainern ausging.

Franz Herold, Vorsitzender im Bereich Liegenschaften, zeigte sich ganz zufrieden. Nach dem Einbau der Sprinkleranlage konnte der Platz Bezirksligatauglich gemacht werden. Leider ist es mit fehlenden Wasser am Trainingsplatz nicht ganz so einfach, eine wesentliche Verbesserung zu erreichen. Auch das Imbissshaus wurde komplett saniert, ist nun sehr zweckmäßig und gibt auch nach außen ein positives Bild ab.

In der Corona-Pause wurde die desolate Elektrohauptverteilung im Sportheim behoben. In den eigentlich veralteten Spindelmäher wurden 1000 Euro investiert, und er ist nun wieder sehr nützlich. Die nächsten Ziele sind nun die Erstellung einer LED-Flutlichtanlage und der Ausbau der Gästekabinen.

Enttäuscht zeigte sich Franz Herold von der Stadt Weismain, die für den Aufstieg in die Bezirksliga keine Würdigung wie ein Eintrag ins goldene Buch oder eine Auszeichnung beim Ehrenamtsabend übrig hatte.

Einen sehr ausführlichen Bericht von sehr positiven Kassengeschäften legte der Vorsitzende im Bereich Wirtschaft und Veranstaltungen, Johannes Reinlein, vor. Der Verein besitze 324 Mitglieder. Mit je 500 Buchungen im Ein- und Ausgabebereich war viel Arbeit zu tun. Der Wirtschaftsdienst Sportheim habe mit den Spielen in der Bezirksliga gut begonnen, und es waren immer genügend Mitarbeiter da.

Die Weihnachtsfeier mit Ehrungen rundete das Geschehen 2019 ab. Es habe sich in der Corona-Pandemie gezeigt, dass der SC Jura Arnstein gut aufgestellt ist und finanzielle Ausfälle kompensiert werden konnten.

Gegen den Antrag der Vorfinanzierung für den Flutlichtausbau und der Umgestaltung der Gästekabine gab es keinen Einwand. Im Anschluss ehrten Johannes Ruß und Ehrenvorsitzender Georg Mager verdiente Mitglieder für ihre Treue zu Verein. rd