Am vierten Spieltag in der Schach-Kreisliga 3 Mittelfranken Nord landete der Schachclub Eggerbachtal einen auch in der Höhe verdienten 6,5:1,5-Kantersieg beim FSV Großenseebach II und bleibt damit als Spitzenreiter weiter ohne Verlustpunkt.
Bereits nach gut einer Stunde Spielzeit brachte Walter Roth am fünften Brett mit einem fulminanten Angriff auf den Königsflügel die Führung. Nur kurze Zeit später erhöhte Thomas Bergmann bei seinem Premiereneinsatz für die erste Mannschaft am Schlussbrett auf 2:0, als er sein gegenüber bereits mit dem 17. Zug matt setzte. Helmut Kaiser gab sich am Spitzenbrett gegen den nominell stärksten Großenseebacher, Franz Weinelt, keine Blöße, ließ diesen in der französischen Abtauschvariante beliebig anrennen und holte zum Gegenschlag am Königsflügel aus.
Da ließ es sich leicht verschmerzen, dass Hans-Jochen Berger am dritten Brett gute Siegchancen vergab und ins Remis einwilligen musste. Etwas glücklicher konnte sich dagegen am vierten Brett Wolfgang Hofmann schätzen, dass sein Gegner sich dem rückständigen Isolani-Bauern nicht rechtzeitig bemächtigte und so den möglichen Sieg vergab. Die Partie endete schließlich in einer gerechten Punkteteilung - die halbe Miete war geschafft (4:1).
Den Mannschaftssieg perfekt machte schließlich an Brett 2 Georg Petersammer, der seinen Gegner mit einem Abzugsangriff zur Kapitulation nötigte. An Brett 7 fuhr Helmut Kropp seinen dritten Sieg in Folge ein, indem er technisch sauber Material tauschte. Angesichts des bereits feststehenden Mannschaftssiegs nahm Franz Ecker in ausgeglichener Stellung an Brett 6 das Remisangebot an. Damit war der 6,5:1,5-Kantersieg perfekt, mit dem die Eggerbachtaler im Meisterschaftskampf auch etwas für ihr Brettpunkteverhältnis getan haben.
Die zweite Mannschaft des SC Eggerbachtal fuhr in der Kreisliga 4 gegen eine dezimierte sechste Forchheimer Mannschaft einen klaren 5:1-Sieg ein. Während Peter Betz, Dorothea Langenbuch und Stefan Eismann zu kampflosen Siegen kamen, remisierten Josef Pfeufer und Josef Bastian an den Spitzenbrettern. Werner Lenk fuhr seinen ersten Saisonsieg zum Endstand ein. Damit ist es wieder realistisch, einen Mittelfeldplatz zu erreichen. red