Die Obermain-Therme ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische. Neben einem großen Außenbereich, vielen Becken und einem breitgefächerten Angebot in Therapie und Wellness lockt das Thermalbad auch mit seinem Saunabereich. Zurzeit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, um das Saunaland sowohl in der Fläche als auch im Angebot zu vergrößern. Eröffnung des erweiterten Bereiches ist im Oktober.

Saunieren trifft auf meditieren
Neben fünf neuen Saunen warten ein rund 1000 Quadratmeter großer Badesee, ein Saunagarten, der sich über 6600 Quadratmeter erstreckt und viele Meditations- und Loungebereiche auf die Besucher. Nach der Fertigstellung soll das Gebiet 15 000 Quadratmeter umfassen und zählt somit zu Bayerns größten Saunalandschaften.

Das im asiatischen Stil gehaltene "Haus der Stille" bietet neben den vielen Entspannungsräumen einen Ausblick auf Kloster Banz und den Staffelberg. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen die Sitz- und Liegemöbel im Ruhehaus "Nauti". Die "Sauna der Stille", in der die Temperatur 80 Grad betragen wird, soll zum Einklang von Körper, Geist und Seele beitragen.

Die finnische "Jävri"-Sauna soll Temperaturen von 85 bis 95 Grad bieten - und anschließend die Möglichkeit zur Abkühlung im Badesee. In der russischen "Banja"- Sauna kann man bei 85 bis 95 Grad und einem großen Angebot von traditionellen Aufgüssen entspannen. Für großen Raum sorgt das aus dicken Kiefernstämmen gebaute Sauna-Blockhaus "Kelo". Das Klima ist hier das Besondere; im Inneren dieser Sauna wird es bis zu 90 Grad warm - bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit. Das wirkt äußerst anregend auf den Kreislauf.

In der "Suola"-Sauna befindet sich ein kleines Gradierwerk, in dem man bei bekömmlichen 60 Grad vernebeltes Salz inhalieren kann.