Die Luftgewehrschützen von Andreas Hofer Sassanfahrt absolvierten ihren dritten Wettkampftag in der Bayernliga Nord-Ost. In Ludwigsstadt waren neben den Gastgebern noch die SG Fuchsmühl und die SG Neumühle zu Gast. Mit zwei Siegen kletterten die Sassanfahrter auf den vierten Tabellenplatz.

In der ersten Begegnung gegen die Ludwigsstadter war Lina-Marie Harnisch von den Gastgebern mit ihren 377 Ringen nicht zufrieden. Der Sassanfahrter Sebastian Drawert ließ sich mehr Zeit und erreichte gute Serien mit 99, 98, 97 und sogar 100 im Schlussspurt. Mit 394 Ringen ging der Punkt an Drawert.

Lena Friedel auf Position zwei trat gegen Steve Hofmann an. Auch sie ging konzentriert in den Wettkampf, schoß drei Mal 97 und legte in der letzten Serie sogar noch zwei Ringe drauf. Mit 390:382 Ringen ging Lena Friedel als Siegerin aus dem Stand.

Ihre Schwester Stephanie hatte es nicht so einfach. Sie startete mit 96 und steigerte sich auf 99. Ihre Gegnerin Annika Welsch hatte bis dahin aber schon einen Vorsprung von drei Ringen. Stephanie Friedel beendete den Wettkampf mit 388 Ringen. Aber ihre Gegnerin war stärker und holte mit 391 Ringen den Punkt für Ludwigsstadt.

Christian Holland auf Position vier begann mit 97 Ringen, baute aber in der zweiten Serie etwas ab (96). Sein Gegner Christoph Methfessel lag nach der zweiten Serie mit drei Ringen zurück, holte aber auf und kam mit 381:380 zum Punktsieg.

Julia Lochau begann mit 95 und 97 Ringen. Ihr Gegnerin Linda Koch setzte aber noch einen Ring drauf. Doch die Sassanfahrterin steigerte sich enorm und schoss zwei Mal 98, 388 Ringe gesamt waren ihr Saisonbestergebnis. Linda Koch musste sich mit 381 Ringen zufrieden geben. Der Wettkampf endete somit mit einem 3:2-Sieg für Sassanfahrt.

Anschließend trat das Andreas-Hofer-Team gegen den Tabellenletzten Fuchsmühl an. Sebastian Drawert legte gegen Ines Mergl gleich ein hohes Niveau vor und hielt es bis zum Schluss. Er kam abermals auf 394 Ringe, seine Gegnerin kam auf 385. Damit ging der Punkt an Sassanfahrt.

Lena Friedel schoss 99, 98 und 99 Ringe. Nur in der letzten Serie kam die verfluchte Acht. 393 Ringe waren ein Top-Ergebnis. Denise Paschke konnte da trotz sehr guter 390 Ringe nicht mithalten. Auch dieser Einzelpunkt ging an Sassanfahrt.

Stephanie Friedel startete mit ihren Serien wie in der ersten Partie. Schon nach der dritten Serie war für ihre Gegnerin Kerstin Knegten der Wettkampf schwer geworden. Stephanie Friedel steigerte sich auf 388 Ringe, ihre Gegnerin kam nur auf 383. Wieder ein wichtiger Einzelpunkt für Sassanfahrt.

Christian Holland war der Pechvogel von Sassanfahrt. Er steigerte sich zwar auf 387 Ringe, doch Vanessa Richter hatte 388 vorgelegt. Somit holte sie den Ehrenpunkt für Fuchsmühl.

Denn Julia Lochau zeigte abermals eine Topleistung. Sie erzielte zwei 98-Serien und kam auf 383 Ringe, ihre Gegnerin Michaela Grießhammer nur auf 378. Somit gewann Sassanfahrt mit 4:1 gegen Fuchsmühl.

Der Sassanfahrter Trainer Peter Friedel sagte: "Das sind Bundesligaergebnisse." Er freute sich über die hohen Gesamtringzahlen der Mannschaft von 1938 in der ersten und 1946 in der zweiten Partie und sicherlich auch darüber, dass zwei Sassanfahrter in der Einzelwertung unter den sechs Besten stehen. red