"Das war natürlich nicht unser Wunschergebnis", sagt der Trainer des FC Sand II, Christian Michl, zum Ausgang des Relegations-Hinspiels zur Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost. Nach einer 2:0-Führung musste sich der Vizemeister der Kreisliga Schweinfurt 2 gegen den "Schleuderplatz"-Inhaber der Bezirksliga am Mittwochabend mit einem 2:2 begnügen. Das Rückspiel steigt am heutigen Samstag (16 Uhr) in der Rhön.
"Jetzt sind wir in der Bringschuld", weiß Michl. Denn gewertet wird die Serie nach dem Europapokal-Modus, das heißt, dass bei Punkt- und Torgleichheit die Auswärtstreffer doppelt zählen. Um im Rennen zu bleiben, müssen die Sander also gewinnen oder ein Unentschieden von 3:3 oder höher erzielen.
Auch nachdem er mit vielen Spielern gesprochen habe, sei für ihn die Entwicklung nach dem 2:0 weiter schwer verständlich, erklärt der Sander Trainer. "Nach dem 2:0 hätten wir das 3:0 machen können, wobei Riedenberg beim Stand von 1:0 aber auch zwei gute Ausgleichschancen hatte", sagt er. "Aber danach hat uns die Frische gefehlt, sowohl geistig wie auch körperlich. Da haben wir das Flattern bekommen."
Aber trotz des 2:2 haben die Sander die Chance und den Willen aufzusteigen noch lange nicht abgeschrieben. "Wir glauben nach wie vor daran", versichert der Trainer. " Wichtig wird sein, dass wir die Riedenberger von unserem Tor weghalten, dass wir die langen Bälle und Standardsituation vermeiden." Der Gegner sei körperlich sehr stark und in Sand sehr geschlossen aufgetreten. "Sicher ist Galloway im Sturm ihr Zielspieler, aber wir hatten ihn ganz gut im Griff. Die Tore haben andere gemacht, deswegen können wir uns auch nicht auf ihn oder andere Einzelspieler konzentrieren", erklärt Michl.
Die Sander hoffen, dass Simon Roppelt, der am Mittwoch mit muskulären Problemen ausgewechselt wurde, und Mario Knop, der angeschlagen fehlte, heute dabei sein können. "Wenn wir einigermaßen so spielen wie in den ersten 60 Minuten am Mittwoch, haben wir eine gute Chance", sagt Michl. nof