Die Neuwahlen und eine Ehrung standen im Blickpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Sand.
In seinem Rechenschaftsbericht ließ Vorsitzender Gerhard Zösch das vergangene Jahr Revue passieren. Er stellte laut einer Mitteilung der Partei fest, dass der Ortsverband sehr aktiv gewesen sei. Die Sander CSU habe neue Mitglieder werben können; die Ortsverband habe mittlerweile weit über 100 Mitglieder. Beim Neumitgliederempfang im vergangenen Jahr wurde er selbst, Gerhard Zösch, für den dritten Platz bei dieser Mitgliederwerbeaktion ausgezeichnet.
Der Fokus lag laut Zösch bereits 2016 auf der Bürgermeisterwahl in Sand, die am Sonntag, 9. April, stattfindet. Im Januar wurde Andrea Rippstein als Bürgermeister-Kandidatin für die CSU nominiert.
Die Neuwahlen gingen zügig über die Bühne und brachten das folgende Ergebnis: Gerhard Zösch ist Vorsitzender. Andrea Rippstein und Ute Lutz sind die Stellvertreter. Die Kassengeschäfte bleiben in den Händen von Berthold Klauer und Stephanie Böllner. Als Schriftführer wurde Frank Mahr bestätigt. Clemens Scheuring und Engelbert Pscheidl zeigten ihre Bereitschaft, weiterhin als Kassenprüfer zu fungieren.
In den erweiterten Ortsvorstand wurden neun Mitglieder gewählt. Bernhard Ackermann, Stephanie Böllner, Stefan Gebhardt, Doris Kümmel, Bernhard Mahr, Julian Müller, Johannes Kümmel, Robert Wagner und Thomas Kluczniak.
Als Kreisrat sprach Gerhard Zösch die aktuellen Themen wie "Gelber Sack" und vor allem die Problematik der Haßberg-Kliniken (Millionendefizit) an.
Bei der Versammlung wurde Clemens Scheuring mit der Ehrenraute in Bronze ausgezeichnet. Vorsitzender Gerhard Zösch würdigte Clemens Scheuring für seine Leistungen.
Clemens Scheuring trat 1960 dem CSU-Ortsverband Zeil bei. 1969 gründete Clemens Scheuring mit Sander Mitstreitern den Ortsverband in Sand. Seit dieser Zeit ist Clemens Scheuring ein treues und aktives Mitglied, wie Zösch betonte. Jahrzehntelang arbeitete er in der Vorstandschaft als Schriftführer. Große Unterstützung erfuhr der Sander CSU-Ortsverband bei den jeweiligen Wahlen. Als Austräger und vor allem als Plakatkleber war laut Zösch auf Clemens Scheuring immer Verlass.
Im Mai 1984 wurde Clemens Scheuring in den Gemeinderat gewählt und brachte in seiner 24-jährigen Amtszeit seine ganze Erfahrung ein. Gerade in Finanzfragen sei Clemens Scheuring immer sehr hartnäckig gewesen und habe nachhaltig seine Meinung vertreten.
Auch außerhalb des Gemeinderates war Clemens Scheuring für die Gemeinde aktiv und leistete wertvolle Arbeit, etwa im Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und vor allem im Sankt-Nikolausverein. Bei den vielen Bauarbeiten im Kindergarten trug Clemens Scheuring nicht nur Verantwortung, er war auch immer in Arbeitshose und mit Werkzeug im Kindergarten und im Pfarrsaal aufzufinden. red