Seit acht Spieltagen ist der FC Sand in der Fußball-Bayernliga Nord ungeschlagen. Diese Serie will die Truppe von Trainer Uwe Ernst weiter ausbauen und ihren inzwischen 40 Punkten weitere hinzufügen. Beim SV Erlenbach werden die Sander am Samstag (16 Uhr) sicher hart gefordert werden, denn während der Woche wurde bei den Gastgebern einen Trainerwechsel vollzogen, der den tief im Tabellenkeller stehenden Erlenbachern neuen Schwung verleihen soll.
Nach dem glücklichen 2:1-Sieg über die DJK Bamberg möchte der FC Sand (6. Platz/40 Punkte) nachlegen. "Wir wollen weiter auf der Erfolgswelle schwimmen, und wir möchten gerne endlich einmal einen Dreier von auswärts mit nach Hause bringen", so Ernst. Er weist aber gleichzeitig darauf hin, dass seine Spieler mit einer stärkeren Gesamtleistung als gegen Bamberg aufwarten müssen, wenn sie etwas erreichen wollen.
Beim SV Erlenbach (16./21), der sich aus seinen fünf Spielen seit der Winterpause nur vier Zähler holte und am vergangenen Samstag beim SC Eltersdorf mit 0:6 deutlich unter die Räder kam, hat sich in dieser Woche ein Trainerwechsel vollzogen. Neuer Mann auf der Kommandobrücke ist der auch im Kreis Haßberge bekannte Robert Mildenberger. Er war auch beim FC Sand schon Übungsleiter und kennt die Mannschaft der "Schwarz-Weißen" aus mehreren Spielbeobachtungen in jüngerer Zeit wie seine Westentasche. "Trainerwechsel bringen oft neuen Schwung. Erlenbach, das nichts zu verlieren hat, wird deshalb ein harter Prüfstein für uns", weiß der Sander Coach. Mit 40 Punkten im Rücken kann der FC Sand jedoch ohne Belastung aufspielen. Darüber hinaus haben die Erlenbacher keine gute Erinnerungen an den FC Sand, denn im Hinspiel im Seestadion bezogen sie eine deftige 1:6-Niederlage. Es war der höchste Saisonsieg der Sander.
Neben dem bisherigen Trainer Marco Roth und Co-Trainer Thorsten Lau haben in diesem Jahr acht Spieler den SV Erlenbach verlassen. Fünf neue schlossen sich dem Verein an. Ziel des neuen Trainers Robert Mildenberger ist es, die Mannschaft nach dem 0:6 in Eltersdorf so weit wieder aufzurichten, dass sie die Bayernliga über die fast nicht mehr vermeidbaren Relegationsspiele erhalten kann.
Personell ist beim FC Sand bis auf Dominik Rippstein, der nochmals im Kreisligateam weitere Spielpraxis sammelt, und Danny Schlereth alles an Bord. Beide werden in Kürze aber wieder zum Bayernliga-Spielerkader hinzustoßen, denn zum Glück für die Sander hat sich die Verletzung bei Schlereth nicht als Knorpelschaden, sondern "nur" als Schleimbeutel-Entzündung herausgestellt.
"Wir machen die weite Fahrt an den Untermain nicht, um mit leeren Händen nach Hause zu fahren", versichert Ernst. Dem stimmen seine Spieler sicher zu, die das Gerede vom noch fehlenden Auswärtssieg nicht mehr hören wollen. Spielführer Daniel Krüger und seine Mitspieler wollen alles tun, um es diesmal aus der Welt zu schaffen
FC Sand: Mai, Stober - Fischer, Gonnert, Gundelsheimer, Karmann, Krüger, Leim, McCullough, Müller, Nöthling, Th. Schlereth, A. Schmitt, D. Schmitt, Steinmann, Wagner
Der Fan-Bus "Ostkurve" fährt, da die Mannschaft mitfährt, bereits um 12.15 Uhr am Sportheim-Parkplatz ab.