Noch bis Sonntag, 4. Oktober, findet in ganz Bayern die diesjährige Herbstsammlung der Caritas statt. An diesem Tag schließt sie im Erzbistum Bamberg (das Oberfranken und die nördliche Hälfte Mittelfrankens umfasst) mit der Kollekte in den katholischen Gottesdiensten, deren Besucher um eine Spende für die Caritas gebeten werden. Den traditionellen Caritas-Slogan "Not sehen und handeln" legte Weihbischof Herwig

Gössl aus, als er am vergangenen Sonntag in Ansbach die Sammlungswoche für das

Erzbistum Bamberg eröffnete. Das Motto bedeute, dass man nicht nur wahrnehmen,

sondern auch tun, helfen müsse. "Nicht die gute Absicht zählt am Ende, es ist die gute

Tat", sagte er in seiner Predigt in der Kirche St. Ludwig. Wegen Corona erwartet die Caritas einen deutlichen Einbruch des Erlöses. Gleichwohl werden gerade in dieser Krise Spenden dringend benötigt. Menschen gerieten in Not, die kurz zuvor noch ein völlig normales Leben geführt hatten. In dieser Situation half und hilft der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg verstärkt mit seinen Hilfsfonds. Sie geben auf Antrag der Caritas-Beratungsstellen vor Ort in individuellen Notlagen finanzielle Zuschüsse an Familien und Einzelpersonen aus. Auch Pfarreien unterstützen verstärkt bedürftige Menschen mit individuellen Beihilfen. Für diese Form der Unterstützung sind Caritas und Pfarreien auf Spenden angewiesen. red