Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt in der Zeit vom 16. Oktober bis 1. November seine Haus-, Straßen- und Friedhofssammlung für die Kriegsgräber durch. Landrat Sebastian Straubel und Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bitten die Bürger darum, diese Sammlung auch in diesem Jahr mit einer Spende zu unterstützen.

Einsatz in 46 Staaten

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde 1919 als eine der ersten Bürgerinitiativen in Deutschland gegründet und hat etwa 2,8 Millionen Kriegstote beider Weltkriege auf 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten in seiner ständigen Obhut. Gepflegt werden überwiegend die Gräber von deutschen Soldaten, aber auch von Kriegsgefangenen, zivilen Opfern des Luftkrieges, von Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Deportation. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat seit dem Fall des "Eisernen Vorhanges" in Ost- und Südosteuropa bisher über 950 000 Gefallene geborgen und würdig bestattet, wo immer möglich identifiziert, Schicksale nach Jahrzehnten der Ungewissheit geklärt und die Familien verständigt. Die Suche nach deutschen Gefallenen wird zudem kontinuierlich fortgesetzt.

Darüber hinaus bietet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Angehörigen- und Bildungsreisen zu den Kriegsgräberstätten an, gestaltet den Volkstrauertag in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, Pfarreien und Verbänden als Tag des Gedenkens, der Mahnung und Erinnerung und ermöglicht jährlich Tausenden junger Menschen in rund 40 internationalen Jugendbegegnungen und Workcamps sowie in seinen vier Jugendbegegnungsstätten, Kriegsgräberstätten als "Lernorte der Geschichte" zu erfahren und zu begreifen. red