Bamberg — Im Herbst 2015 soll ein runder Tisch mit den Vorsitzenden der Bürgervereine und der Verwaltung sowie allen dazugehörigen Vertretern von Institutionen - wie Polizei, Feuerwehr, Ärzteschaft etc. - gebildet werden, um über die Weiterführung von kleinen und großen Festen, die von Ehrenamtlichen ausgerichtet werden, zu diskutieren. Dies fordern in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die Vorsitzende der Ausschussgemeinschaft von Bambergs unabhängigen Bürgern (BuB), Daniela Reinfelder, und ihr Stadtratskollege Pankraz Deuber. In dem Gremium sollen ihrer Forderung zufolge auch die Grundlagen und Gesetze erläutert werden, auf denen die erhöhten Sicherheitsauflagen der letzten Monate basieren.
Begründung: "In den letzten Monaten sind bei vielen Bürgervereinsvorsitzenden erhöhte Auflagen in Bezug auf die Durchführung von Festen und Veranstaltungen gefordert worden. Teilweise überfordern diese Auflagen die ehrenamtlich Tätigen. Daher scheint es uns sinnvoll, über die Art und Größe von Festen, über Pflege von Brauchtumsfesten usw. zu sprechen und zu überlegen, ob Festivitäten auch in Kategorien eingeteilt werden können. Es ist wichtig für die Zukunft von ehrenamtlicher Tätigkeit, dass sich trotz der Sicherheit von Menschen das Augenmaß der Beurteilung von Vorschriften und Auflagen noch die Waage halten." red