Vertreter des SPD-Ortsvereines und der Stadtratsfraktion trafen sich in der Einsteinstraße 17 bei der Lebenshilfe mit Ulrich Wustmann (Vorstand) und Josef Hennemann (Geschäftsführung), um sich über die räumliche, personelle und institutionelle Entwicklung der Lebenshilfe zu informieren. So heißt es in einem Pressebericht der Partei.
Mit derzeit neun Einrichtungen, die im Stadtgebiet von Herzogenaurach verteilt sind, ist die Lebenshilfe nicht nur in allen Bereichen des Lebens integriert, sondern auch nach so langer Zeit in Herzogenaurach nicht mehr wegzudenken. Mit rund 300 Beschäftigten zählt die Lebenshilfe in Herzogenaurach zu den größeren Arbeitgebern der Stadt.
Die Geschäftsführung und der Vorstand betonen die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis und Lebenshilfe. Dies zeige sich allein schon darin, dass Bürgermeister German Hacker und Landrat Alexander Tritthart unlängst in den Vorstand gewählt wurden.
Neben der weiteren räumlichen Entwicklung für Wohnen und Arbeiten zählt Hennemann die personellen Anforderungen, die aus dem Bundesteilhabegesetz resultieren, zu den intensivsten Herausforderungen, denen sich die Lebenshilfe in nächster Zukunft stellen muss.


Verbesserungen nötig

Gerade das Bundesteilhabegesetz wird von der Leitung der Lebenshilfe sehr kritisch gesehen, da ihrer Ansicht nach in der vorliegenden Version die Kritikpunkte der Sozialverbände nicht ausreichend bei der Legislative berücksichtigt wurden. So wird es Aufgabe der Bundestagsfraktion sein, die entsprechenden Verbesserungen noch in das Gesetz einzubringen. Die Mitglieder der Lebenshilfe seien nicht nur professionell, sondern vielfach auch ehrenamtlich stark engagiert, zum Beispiel in der Beratung oder beim "Familienentlastenden Dienst".
Nächstes Jahr feiert die Lebenshilfe ihr 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr 2017 wird am 22. Januar mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnen. red