Eine sehr ruhige Silvesternacht hatte der Rettungsdienst des BRK in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt zu vermelden.

Erstmals seit vielen Jahren waren keine Feuerwerksverletzungen an den Extremitäten, Augen oder auch Knalltraumen am Gehör zu verzeichnen. Deshalb, weil sich bis auf wenige Personen die Bevölkerung an das geltende Verbot zum Zünden von Feuerwerkskörpern gehaltne hat, heißt es in einer Pressemitteilung.

In der Silvesternacht ist es zu folgenden Einsätzen gekommen: Alkoholvergiftung (zwei Notarzteinsätze und ein Krankentransport), Internistischer Notfall (neun Notarzteinsätze, zwei Notfalleinsätze), Geburtsproblem (ein Notarzteinsatz), Abdomen (Bereich des Rumpfes zwischen Brustbein und Becken; ein Notfalleinsatz), Drogenvergiftung (ein Notarzteinsatz). Auf den verschiedenen Einsatzgebieten wurden 44 Schichten mit insgesamt 81 Mitarbeitern geleistet.

Für das neue Jahr bittet der Rettungsdienst die Bürger, nach dem Absetzen eines Notrufes unbedingt selbst einen Mundschutz beim Eintreffen des Rettungsdienstes zu tragen. Ebenso sollte dies der Patient tun, sofern er die Maske toleriert, damit die Einsatzkräfte geschützt sind. red