Für freie Sicht: Sträucher und Bäume, die in öffentliche Geh- und Fahrwege reichen und die Sicht einschränken, können für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich werden. "Hecken, Sträucher und Bäume müssen rechtzeitig und regelmäßig zurückgeschnitten werden, wenn sie von Privatgrund in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen", erklärt Gerhard Knoch, Straßenbau-Hauptabteilungsleiter im CEB. Dazu seien Grundstückseigentümer nach dem bayerischen Straßen- und Wegegesetz verpflichtet und sie hafteten bei Unfällen oder Schäden, die auf den Überwuchs zurückzuführen sind. "Im Bereich von Geh- und Radwegen muss an der Grundstücksgrenze auf einer Höhe von mindestens 2,50 Metern senkrecht nach oben alles weg. Darunter dürfen keine Äste auf den Gehweg ragen", erklärt Knoch. Für den Kfz-Verkehr müsse die Durchfahrtshöhe mindestens 4,50 Meter betragen.

Der CEB weist darauf hin, dass Stadt Coburg und CEB bei Gefahr im Verzug berechtigt seien, die Bepflanzung auf Kosten des Grundstückseigentümers zurückzuschneiden oder zu entfernen. red