Manuela Rottmann (MdB/Bündnis 90/Die Grünen) begrüßt, dass das Bundeskabinett Ende des Jahres 2020 beschlossen hat, im Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung die Abschaffung der Kur als Kassenleistung im Jahr 1996 zumindest teilweise zu korrigieren. Ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten wie den Bädern in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld und stationäre Vorsorgeleistungen sollen von Ermessens- in Pflichtleistungen der Krankenkassen umgewandelt werden, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten. Es sei nun an der Koalition, diesen besseren Zugang zur Gesundheitsvorsorge für gesetzlich Versicherte schnell zu verabschieden. Jeder Euro, der in die Verhinderung von Krankheit und Berufsunfähigkeit investiert wird, sei eine gute Investition. Die Menschen in Deutschland werden zum Glück immer älter. Aber sie sollen auch gesund älter werden können, heißt es weiter.

"Für die Bäder, die den harten Einschnitt 1996 mit viel Kreativität bewältigt und sich auf neue Zielgruppen eingestellt haben, böte diese Änderung die Chance für ein noch vielfältigeres Gesundheitsangebot und für eine Stabilisierung der Wirtschaft und der Einnahmen. Ich erwarte mit Spannung die Verabschiedung dieser wichtigen Weichenstellung für unsere Region", schreibt Manuela Rottmann weiter.

Hier der Gesetzentwurf, der schon durch's Kabinett ist https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/G/20-12-16_GVWG_Kabinett.pdf red