Die bayerische Landesregierung hat vor wenigen Tagen das Tragen von FFP2-Masken angeordnet. Diese wichtige Maßnahme für die weitere Eindämmung der Corona-Pandemie beschäftigte seitdem viele Bürger, heißt es in einem Pressebericht des Rotary-Clubs (RC) Höchstadt. Häufig vergessen werde bei all diesen Diskussionen, dass es Menschen gebe, für die alleine der Kauf von FFP2-Masken ein Problem darstellt, da die Kosten aus dem schmalen täglichen Budget mitbestritten werden müssen.

Diese Botschaft der Chefredakteurin des "Straßenkreuzers", Ilse Weiß, wurde vor zehn Tagen auf Bayern 1 gesendet und erreichte unter anderem die Mitglieder des Rotary-Clubs. Schnell sei man sich einig gewesen, hier unkonventionell und schnell zu helfen.

500 Masken zur Überbrückung

Bei einem Telefonat mit der Leiterin der Verwaltung des Vereins Straßenkreuzer, Barbara Lotz, stellte sich heraus, dass man bereits der Not gehorchend 200 Masken für 600 Euro für die Straßenverkäufer beschafft hatte. Dieses erste Kontingent würde etwas über eine Woche reichen, so dass man ein Hilfsangebot des RC Höchstadt gerne annahm. Die Präsidentin des Rotary-Clubs Höchstadt, Adelinde Reinhardt, und der Past Präsident Frank Neumann übergaben am Donnerstag 250 Masken vom RC Höchstadt und 250 Masken von der Apotheke in Dechsendorf.

Der Sprecher der Straßenverkäufer, Steve Zeuner, bedankte sich erfreut im Namen seiner Kollegen und meinte, damit sei die Überbrückung gewährleistet, bis die von der Landesregierung angekündigten Masken für bedürftige Mitbürger angekommen sind. Der Verein Straßenkreuzer hat es sich zum Auftrag gemacht, Menschen in sozialer Not dabei zu unterstützen, sich selbst zu helfen. red