Kirchlich und sozial engagiert war der katholische Frauenkreis Altenkunstadt im vergangenen Jahr. Mit vielfältigen Aktivitäten bereicherte er das gesellschaftliche Leben der Gemeinde. Das wurde bei der Hauptversammlung am Mittwochabend im Pfarrheim Sankt Kilian deutlich, als zahlreiche Mitglieder Bilanz zogen. Die Neuwahl ergab einen beeindruckenden Vertrauensbeweis für das Führungsteam.

"Unser Verein steht auf gesunden Füßen: Wir haben sowohl zahlreiche Spender wie auch viele Leute, die sich ehrenamtlich einbringen und immer da sind, wenn sie gebraucht werden", erklärte Vorsitzende Roswitha Arnold. Sie erinnerte in ihrer Rückschau an den ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstags in der katholischen Kirche, den Frauenfasching, die Gestaltung von Kreuzweg-, Mai- und Rosenkranzandachten sowie an den Jahresausflug nach Amberg.

Der demografische Wandel macht auch vor dem katholischen Frauenkreis nicht Halt. "Aus unserer geplanten Radwallfahrt ist eine Autowallfahrt geworden, denn bis auf zwei Frauen wollte niemand in die Pedale treten", sagte Arnold und musste schmunzeln.

Als "Riesenerfolg"« bezeichnete die Vorsitzende das Frauenfrühstück, das mit mehr als 90 Teilnehmern unerwartet großen Zuspruch fand. Gut angenommen das vom Frauenkreis ausgerichtete Fastenessen, dessen Erlös ans Hilfswerk Misereor ging. Beim Straßenfest der Altenkunstadter Vereine habe man die Besucher kulinarisch verwöhnt.

"Wir halten zusammen, es herrscht Harmonie und deshalb funktioniert es bei uns auch", stellte die Vorsitzende abschließend fest. Der Statistik der Zweiten Vorsitzenden Anni Gückel war zu entnehmen, dass der Frauenkreis 216 Mitglieder hat.

Laut Schatzmeisterin Sonja Herold wurde das aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und bei Verkaufsaktionen erwirtschaftete Geld nicht in den Sparstrumpf gesteckt, sondern größtenteils für wohltätige Zwecke ausgegeben. So habe der Frauenkreis für Aufgaben der Pfarrgemeinde großzügig gespendet und auch acht behinderte Gemeindebürger bedacht. Mit jeweils 500 Euro habe der Verein das Kenia-Projekt des Ehepaars Sachs aus Strössendorf sowie die Arbeit des Hospizvereins Lichtenfels unterstützt.

Mit einem Blumenpräsent dankte Zweite Vorsitzende Anni Gückel der Vereinschefin Roswitha Arnold für ihren unermüdlichen Einsatz.

"Der Frauenkreis ist ein Aushängeschild für unsere Pfarrei. Das können wir gar nicht hoch genug schätzen", lobte PGR-Vorsitzender Thomas Geldner.

Bei den Wahlen wurden Vorsitzende Roswitha Arnold und ihre Stellvertreterin Anni Gückel in ihren Ämtern bestätigt. Sonja Herold kümmert sich um die Finanzen, Irmgard Radziej um die Schriftsachen. Dem Beirat gehören an Elisabeth Natterer, Doris Oppel, Rosanne Tucakovicz, Gabi Vonbrunn, Pia Welscher, Elisabeth Wiehle und Ingrid Zapf. Zu Kassenprüfern wurden Helga Öhrlein und Rosemarie Klerner bestimmt.

Die Vorsitzende wies auf den Frauenfasching am Sonntag, 16. Februar, um 14 Uhr im Pfarrsaal hin. Dafür bat sie um Kuchen- und Tortenspenden. Das Backwerk kann ab 12.30 Uhr im Pfarrheim angeliefert werden. Der Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 6. März, wird Arnold zufolge zwar von Damen der evangelischen Kirchengemeinde ausgerichtet, findet aber in der katholischen Pfarrkirche "Mariä Geburt" statt. Dem ökumenischen Gottesdienst schließt sich ein geselliges Miteinander samt Imbiss im Jugendheim "Villa" an. bkl