Kulmbach — Erfolgreich schlugen sich die Turnerinnen des TSV 08 Kulmbach beim 31. bayerischen Landesturnfest in Burghausen. Sie starteten im DTB-Wahlwettkampf, bei dem sich die sechs TSV-Mädchen alle für die vier Turndiziplinen entschieden.

Gute Leistung von Rektorschik

Am besten schlug sich hier Laura Rektorschik bei den 12- bis 13-Jährigen. Sie erhielt für ihre Übungen am Schwebebalken und Stufenbarren sowie bei ihrem Überschlag über den Sprungtisch kaum Abzüge - und kam nahe an die Höchstnote heran. Am Ende belegte sie den neunten Platz unter 145 Teilnehmerinnen.
In der selben Altersklasse wurde Laura Martin mit einer sauber geturnten Balkenübung Rang 33. Die Jüngste, Jette Hartmann, belegte Platz 40. Hannah Topp und Clara Labuhn mussten wegen einer Verletzung beim Sprung passen. Am Ende reichte es nur für die Plätze 117 und 127.

Platz 16 unter 131 Startern

Bei den 14- bis 15-Jährigen ging Valentina Volk an den Start. Hier waren 131 Sportlerinnen angetreten. Sie erhielt hohe Wertungen am Stufenbarren und beim Sprung. Am Ende belegte sie den 16. Platz. Wenn ihr am Balken nicht ein Fehler unterlaufen wäre, wäre eine Platzierung unter den besten drei Athletinnen möglich gewesen.
Nach langer Verletzungspause hat sich Maxi Roßberg in diesem Jahr äußerst erfolgreich im Wettkampfsport zurückgemeldet. Die Krönung dieser ersten Saisonhälfte gelang ihr in Burghausen, wo sie sich als erste Turnerin des TSV 08 Kulmbach den Titel der bayerischen Seniorenmeisterin sicherte. Roßberg begann den Wettkampf an ihrem Paradegerät, dem Stufenbarren. Hier präsentierte sie die mit Abstand schwierigste Übung (Ausgangswert 14,90) fehlerfrei und setzte sich mit 13,10 Punkten an die Spitze. Am Schwebebalken zeigte sich die drei Jahre jüngere Regionalliga-Turnerin Hannah Geiger aus Kempten als stärkste Konkurrentin und nahm Roßberg ein Zehntel ab.
Am Boden hatte Roßberg wieder mit drei Zehnteln die Nase vorn und wusste vor allem durch ihre stark verbesserten gymnastischen Fähigkeiten zu überzeugen. Die Entscheidung musste allerdings an Roßbergs schwächstem Gerät fallen: dem Sprung.

Hauchdünner Vorsprung

Hier hatte sie es aufgrund ihrer Knieverletztung besonders schwer. Die 08-Turnerin musste vorlegen und riskierte mit einem schwierigen mehrfachen Schraubensprung alles - und wurde belohnt. Zwar verlor sie, wie zu erwarten, einen halben Punkt auf Geiger, lag am Ende aber 0,05 Punkte vor der Kemptnerin und ließ sich von den zahlreichen Zuschauern als bayerische Meisterin ausgiebig feiern red