Lützelburg/Leipzig — Gerald Röhner vom TV Coburg-Lützelbuch, ein neues Gesicht in der heimischen Ultralanglaufszene, überraschte bei der bayerischen 100-Kilometer-Meisterschaft mit einer starken Leistung.
Die Titelkämpfe fanden, wie schon seit Jahren, im Rahmen des traditionellen Leipziger Ultralanglaufes statt. Mit 9:05:12 Stunden erlief er sich den Spitzenplatz vier im Gesamteinlauf und Rang zwei in seiner M45.
Diese Zeit gewinnt noch mehr an Beachtung, wenn man weiß, dass Gerald Röhner erst im Januar wegen einer Verletzung sein Wintertraining in Angriff nahm. Bis Kilometer 80 lief er die Zehn-Kilometer-Runde im relativ gleichmäßigen Tempo.
Lediglich in den letzten beiden Runden, als auch noch der Regen einsetzte, hatte der Lützelbucher leichte Schwierigkeiten, die er aber durch viel Willenskraft meisterte. Der bereits 49-jährige Langstreckenläufer durfte mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein.
Um sechs Uhr standen 99 Teilnehmer am Start, um die zehn Kilometer lange Runde um den Auensee in Angriff zu nehmen. Das Wetter an diesem Tag, das immer entscheidend zur Leistung auf einer solch langen Distanz beiträgt, war wesentlich angenehmer, wie die hohen Temperaturen in den Vorjahren. Bis Mittag hatten sich die Temperaturen ideal um die 15 bis 18 Grad eingependelt. Am Nachmittag wechselten sich Sonnenschein, Wolken und Regen ab. uz