Die Zusammenarbeit der beiden Rödentaler Vereine SG Rödental und TSV Mönchröden zahlt sich aus: Die Fusionsmannschaft, die bisher in der Kreisklasse 1 Coburg auf Torejagd ging, hat am Sonntagnachmittag den Aufstieg in die Kreisliga Coburg geschafft.

Auf neutralem Platz in Dörfles-Esbach besiegten die Oeslauer den bisherigen Kreisligisten Coburg Locals mit 1:0 nach Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielte Benedikt Carl erst drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit. Gekonnt schob er den Ball aus sieben Metern ins lange Eck. Der Jubel im Lager des Kreisklassisten kannte in keine Grenzen.

Eine zweite Chance für die Locals gibt es am Donnerstag gegen die Spvg Ahorn in der nächsten Relegationsrunde. Die Ahorner mussten sich in Ketschendorf vor 735 Zuschauern mit 0:2 gegen den TSV Grub geschlagen geben, der somit weiter in der Kreisliga spielen darf. SG Mönchröden II/Rödental - Coburg Locals 1:0 (0:0)

Der Sieg war verdient, weil die Rödentaler insgesamt mehr Spielanteile hatten und auch die besseren Torchancen. Allerdings hätte sich niemand beschweren dürfen, wenn diese Partie in die Verlängerung gegangen wäre, denn die Locals versuchten nach dem Rückstand alles und drängten während der langen Nachspielzeit vehement auf das Ausgleichstor.

Letztlich rettete Rödentals Keeper Wegener kurz vor dem Abpfiff mit einer tollen Parade den knappen Sieg für die mit ausschließlich aus Reservespielern angetretener SG-Mannschaft. Aufgrund der engen Personalsituation kamen im Siegerteam sogar Spieler aus der A-Jugend zum Einsatz, die ihre Sache gut machten.

Mitentscheidend für den Sieg war allerdings auch ein Platzverweis, denn ab der 77. Minute mussten die leicht favorisierten Locals zu zehnt spielen, nach dem der eingewechselte Philipp Junker die Rote Karte sah. TSV Grub am Forst - Spvg Ahorn 2:0 (2:0)

Mit einer starken Einzelleistung markierte Fabian Wittmann Mitte der ersten Halbzeit die Führung für den TSV Grub. Bei seinem Abschluss von der Strafraumgrenze in die linke Ecke hatte Ahorns Keeper Matthias Komm keine Chance. Die Spvg spielte zwar durchaus beherzt nach vorne, hatte aber im letzten Spieldrittel keine Durchschlagskraft. Anders die Gruber: Einen Kommunikationsfehler zwischen Torhüter Komm und Abwehrspieler Emanuel Kiutra nutzte Steffen Hübner (41.) zum 2:0 vor der Pause aus.

Im zweiten Durchgang hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten. In den letzten 20 Minuten wurden die Ahorner immer spielbestimmender, schafften es aber nicht, den Gruber Tormann Christian Fuchs zu überwinden. ct