Zum 31. Mal führen die Kreisverkehswachten Kulmbach und Kronach uner dem Motto "Könner durch Erfahrung" ein Fahrsicherheitstraining durch.
Kooperationspartner ist einmal mehr die Sparkasse Kulmbach-Kronach, die, wie Steffen Potstada bei der Vorstellung der Aktion betonte, wieder die Hälfte der Kosten der örtlichen Seminare übernimmt. "Wir sind überzeugt, dass wir junge Fahranfänger nach ihrer Führerscheinprüfung nicht alleine lassen dürfen", sagte das stellvertretende Vorstandsmitglied. Durch dieses kostenlose Fahrtraining werde die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich verbessert, das werde durch Studien immer wieder nachgewiesen."
Landrat Klaus Peter Söllner, zugleich Schirmherr der Aktion, brachte es auf den Punkt: "Nicht jeder, der einen Führerschein hat, ist in der Lage, sein Fahrzeug sicher und jeder Situation angepasst zu steuern." Besonders würdigte er das Entgegenkommen des Verkehrsinstituts Bayern und der Polizeiinspektionen in Kulmbach, Stadtsteinach, Kronach und Ludwigstadt: "Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam sehr viel für die Verkehrssicherheit getan."
Die Vertreter der Verkehrswachten von Kulmbach und Kronach, Sissi Schmitt und Roland Pyka, wiesen auf die Bedeutung der Aktion "Könner durch Erfahrung" hin. Der Kulmbacher Projektleiter Angelito Geymeier machte deutlich, wie wichtig so ein Fahrtraining gerade für die Führerscheinanfänger ist.


Gut und wichtig

Michael Möschel vom Verkehrsinstitut Bayern fasste zusammen: "Alles, was dazu führt, dass es einen Unfall, einen Verletzten oder gar Toten weniger gibt, ist gut und wichtig. Wir dürfen aber nicht zufrieden sein, denn 85 Prozent der Fahranfänger nehmen unser Angebot nicht an." Ziel müsse daher sein, auch in den Berufsschulen und den weiterführenden Schulen darauf hinzuwirken, "dass wir diese Quote von gerade einmal 15 Prozent weiter erhöhen können". Mit den älteren Menschen wächst laut Möschel eine weitere Zielgruppe heran, um die man sich kümmern müsse.
Die Zweite Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Kulmbach, Sissi Schmitt, meinte noch: "Wenn die jungen Leute die Einladung vom Landratsamt bekommen, dann sollen sie wissen, dass das nichts Schlimmes ist, sondern ganz im Gegenteil ihrer Sicherheit dient. Jedem, der bisher dort war, hat es auch etwas gebracht." Rei.