Ebensfeld — Die Kommunalwahl im März hat ein ziemliches Loch in die Kasse des Freie-Wähler-Ortsverbands Ebensfeld gerissen. Das wurde in der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen auf dem Engelhardts-Keller deutlich, als Kassier Ulrich Förner seinen Bericht abgab. Dennoch blickt man optimistisch in die Zukunft, was das Eigenkapital anbelangt.

Vorstand verjüngt

Die wichtigste Frage des Abends galt es, danach zu stellen. Wie möchte man in der Zukunft agieren und reagieren, um den Wählerwillen mit dem Gemeinwohl in Einklang zu bringen? Man entschied sich für eine Verjüngung des Vorstands, um auf lange Frist die Freien Wähler zu stärken und in der Marktgemeinde zu etablieren.
Als Vorsitzender des Ortsverbandes wurde mit Patrick Riedl ein Ebensfelder gewählt. Er wird ebenfalls die Stelle als Öffentlichkeitsreferent besetzen. Als Stellvertreter wurden Sebastian Rauh aus Döringstadt und Albert Eisendraut aus Freiberg erkoren. Als Schriftführer konnte Fabian Leppert gewonnen werden. Um die Finanzen kümmert sich wie bereits in den Jahren zuvor Ulrich Förner. Thomas Böhmer, Franz Böhmer und Roswitha Wich konnten als Beisitzer gewonnen werden. Mit den beiden Kassenprüfern Philipp Hofmann und Joseph Hofmann war das Führungsteam schließlich komplett.
Einen Bericht zur Kreispolitik, insbesondere war hier der Neubau des Lichtenfelser Klinikums ein großes Thema, lieferte Gastredner Heinz Petterich, der auch noch einige Worte über die Asylpolitik verlor. red