Die vor sechs Jahren als Faschingsverein gegründeten Reundorfer Maapiraten tragen mit ihren vielfältigen Aktionen nicht nur zur Belebung des Vereinslebens bei, sondern sie haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, das Brauchtum insbesondere im Hinblick auf den Fasching zu pflegen.
Den Ruf von Reundorf als eine Faschingshochburg des Stadtgebietes begründete die Elferratssitzung, die seit vielen Jahren am Faschingssamstag mit einer Mischung aus Büttenreden, lustigen Auftritten und stimmungsvollem Tanzvergnügendie Besucher begeistert. Aber nicht nur hier sind die Maapiraten aktiv. So organisieren sie seit einigen Jahren am Faschingsdienstag um 13 Uhr den Faschingsumzug mit geschmückten Wagen und Fußgruppen durch den Ort und veranstalten im Anschluss einen Kinderfasching. Und auch eine vor allem im Rheinland praktizierte Faschingstradition haben sie mit dem Sturm des Lichtenfelser Rathauses am 11.11. um 11.11 Uhr eingeführt.
Als neueste Errungenschaft haben die Maapiraten sogar eine Faschingszeitung in der mittlerweile zweiten Auflage herausgebracht. Am Samstag machte sich eine lustige, fantasievoll maskierte Gruppe mit ihrem Anführer Klauß Fischer auf den Weg von Haus zu Haus, um den Reundorfern die druckfrische Fosenachts-Zeitung anzubieten, wobei sie freundlich empfangen und auch bewirtet wurden. In der Zeitung sind lustige Geschichten, aber auch zur Erheiterung beitragende Missgeschicke von Reundorfern niedergeschrieben, darunter auch Mundartgedichte von Käthe Braune. Heinz Körner hat die Zeitung noch mit witzigen Karikaturen aufgewertet. thi