Der Rettungszweckverband hat jetzt die Rettungswachen in Seßlach und Schneckenlohe vergeben. Das Rote Kreuz wird danach in Seßlach einen Rettungswagen stationieren, in Schneckenlohe kommt der Arbeiter-Samariter-Bund zum Zug. Die beiden Standorte sollen mit Beginn des Jahres 2022 ihren Betrieb aufnehmen. In Seßlach wird am Feuerwehrgerätehaus ein Anbau errichtet, worin der Rettungswagen untergestellt wird und die Sanitäter einen Aufenthaltsraum haben werden. Für den Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes ist ein Neubau in Mödlitz, konkret im direkt benachbarten Schneckenlohe, geplant. Sollten sich die Bauarbeiten aufgrund der aktuellen Lieferschwierigkeiten für Baumaterial verzögern, wird es eine Interimslösung geben, erklärte Tamara Freitag vom Rettungszweckverband. Angedacht ist, so war zu erfahren, geeignete Container aufzustellen. Die beiden Standorte für die Rettungswagen werden an allen Tagen in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr besetzt sein. In Bayern gilt eine gesetzliche Hilfsfrist von maximal zwölf Minuten. In dieser Zeit muss ein Rettungswagen an einem Unfallort eingetroffen sein. Für die beiden Standorte hatten sich mehrere Hilfsorganisationen, darunter auch private Anbieter, beworben. Eine neue Ausschreibung für die Rettungswachen erfolgt in zehn Jahren. cw