Die Erlösung kam für den SV Friesen erst weit nach dem Schlusspfiff des Landesliga-Heimspiels gegen den SV Memmelsdorf am vergangenen Samstag. Mit dem Remis (2:2) war man auf die Schützenhilfe von Veitsbronn angewiesen, dessen Spiel gegen den FSV Bayreuth aufgrund einer längeren Spielunterbrechung erst weit nach der Friesener Begegnung endete. Die Veitsbronner enttäuschten die Frankenwälder nicht und siegten mit 3:0, womit sie dem SV Friesen einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt bescherten.
Somit geht es im anstehenden Spiel gegen den ebenfalls bereits geretteten TSV Sonnefeld (11. Platz/39 Punkte), also nur noch ums Prestige für die Truppe von Trainer Armin Eck (13. Platz/38), wobei man natürlich gerne in der Tabelle an den Sonnefeldern vorbeiziehen möchte.
Außerdem will sich der SV nach einer äußerst durchwachsenen Rückrunde mit einem Erfolgserlebnis von seinen Fans verabschieden. Die Sonnefelder werden ihrem Trainer Bastian Renk einen gebührenden Abschied bescheren wollen in seinem letzten Spiel als TSV-Trainer, bevor er in der kommenden Saison den VfL Frohnlach trainiert.
Für diesen zählt heute beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (14 Uhr) nur ein Sieg. Selbst ein Unentschieden wäre zu wenig, denn bei Punktgleichheit mit dem direkten Vordermann SpVgg Bayreuth II spricht das direkte Verhältnis für die Wagnerstädter.
Dieser direkte Vergleich ist trotzdem das Ziel, denn mit einem Dreier zieht man mit dem heutigen Gegner gleich und hätte bei zwei Siegen gegen Veitsbronn dann die Teilnahme an der Relegation sicher. dob/oph