Da strahlten Stammesführer Dietmar Hofmann und seine Pfadfinder vom Stamm "Greiffenklau" in Ebern um die Wette: Sie konnten bei ihrer Osteraktion ein Rekordergebnis verbuchen.
Wie Hofmann angibt, wurden beim Ratschen und beim Verkauf von Ostereiern 3108,59 Euro gesammelt. Allein gegenüber dem Vorjahr sei das ein Plus von fast 875 Euro.
Weil ab Karfreitag die Glocken der Stadtpfarrkirche Sankt Laurentius schwiegen, wurde das Läuten von den älteren Pfadfindern ersetzt, die sich mit Hämmerratschen im Glockenturm postierten. Die älteste dieser Holzratschen, die aus dem Jahr 1885 stammt, hat bei diesem Einsatz einige Hebezapfen verloren. Die Pfadfinder werden sie nun restaurieren.
Mit acht Gruppen und 25 Teilnehmern waren die Eberner Stammesmitglieder dann, unterstützt von Baunacher Pfadfindern, mit dem Satz "Wir haben geklappert fürs heilige Grab und bitten um eine milde Gabe" von Haus zu Haus unterwegs.
Der Regen am Karfreitag, so vermutet Dietmar Hofmann, hatte wahrscheinlich den Effekt, dass besonders viele Leute zu Hause anzutreffen waren. Sie zeigten sich spendenfreudig. Die Pfadfinder waren von dem Spitzenergebnis ihrer Sammlung für einen guten Zweck überrascht.


Gefärbte Eier für Uganda

Auch der Verkauf gefärbter Eier am Ostersamstag erwies sich, den Angaben zufolge, als voller Erfolg. "750 Ostereier wurden an Frau und Mann gebracht", vermeldet der Oberpfadfinder: "Die Käufer konnten sich so das Färben und Kochen der Eier ersparen und die Pfadfinderaktion unterstützen."
Der Erlös der Aktion "Die gute Tat" ist für den Bau von Brunnen in Uganda bestimmt. "In Uganda ist es leider nicht selbstverständlich wie bei uns, dass sie sauberes Wasser zum Trinken haben", erklärt Dietmar Hofmann. Der Missionar Pater Roberto, der schon Gottesdienste mit den Pfadfindern in Baunach und Ebern gefeiert hat, werde für die Abwicklung Sorge tragen.
Als Anerkennung für die Teilnahme an der Aktion "Die gute Tat" erhalten die Pfadfinder neben einer guten Mahlzeit jeweils ein Stoffabzeichen fürs Pfadfinderhemd. red