Wonfurt — Eine rundum gelungene Veranstaltung war ein Abend des CSU-Ortsverbands bei Fisch und Kabarett im St.-Andreas-Haus, wie die Wonfurter CSU mitteilt. Rund 120 Gäste waren mehr als zufrieden und bestens gelaunt, denn sie erlebten gekonntes Kabarett vom Ortsvorsitzenden Paul Reitz und dem Haßfurter Mundartdichter Wilhelm Wolpert. Im ersten Teil des Abends glossierte Paul Reitz mit launigen und treffenden Spitzen "den Vogel" an sich und im Besonderen eine Vogel-Attacke im bayerischen Landtag zur "Nationalpark-Steigerwald-Lumperei". Reitz forderte den Landratschef als "tapferes Schneiderlein" ultimativ und bierernst auf, die Probleme mit den vom "Kuckucks-Rudi" untergejubelten Eiern "in der alten Zeller Gärtnerei" zu lösen und auch sein nur vermeintlich "gemachtes Nest" von mittlerweile aufgeblähten "Kolck"-Eiern zu säubern, bevor die noch zu stinken anfangen.

Fränkische Charaktere

Auch streifte Reitz humorvoll und mitunter bissig die "Entschleunigungspolitik" im Wonfurter Rathaus, mitsamt der "fahrradtouristischen Aufwertung aus einem Guss". Als Amateur-Kabarettist" überzeugte er seine Zuhörer. Wilhelm Wolpert unternahm eine äußerst humorvolle "Geschichtles"-Reise durchs Fränkische und ins fränkische Seelenleben. Schlag auf Schlag wandelten dabei fränkische Charaktere Zeit und Raum und Wilhelm Wolpert hielt dabei der fränkischen Seele und so manchem Zuhörer den Spiegel ganz gekonnt vor. red