Sonnefeld — Mit einer tollen Moral riss der SC Sylvia Ebersdorf am Sonntagnachmittag ein bereits verloren geglaubtes Spiel aus dem Feuer und holte zumindest noch einen Punkt (2:2). Die Moral des Meisterschaftsfavoriten scheint jedenfalls trotz der zurückliegenden Misserfolge zu stimmen.
Es stand bereits 0:2 aus Sicht der Schützlinge von Trainer Olaf Teuchert, die beim TSV Sonnefeld nie aufgaben und in der Nachspielzeit noch ausglichen.


Neuansetzung bei der Spvg Eicha

Die Partie Spvg Eicha gegen FC Schwürbitz fiel den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer und wurde von Kreisspielleiter Egon Grünbeck bereits für Sonntag, 29. November, neu angesetzt.


Nach 0:2 erst aufgewacht

TSV Sonnefeld - SC Sylvia Ebersdorf 2:2 (1:0): In einem Spiel auf Augenhöhe trennten sich der TSV Sonnefeld und SC Sylvia Ebersdorf 2:2. Von Beginn an waren beide Mannschaften bedacht, aus einem sicheren Spiel heraus Möglichkeiten zu suchen, die aber Mangelware blieben. Erst in der 25. Minute hatte Sonnefeld die erste brenzliche Situation, vergab aber die Chance. Schon eine Minute später machte es Sahin Yesilyurt besser. Gut vorbereitet von Pawellek auf Renk, dieser bediente Yesilyurt, der unhaltbar für den Ebersdorfer Keeper zum 1:0 vollstreckte (26.).
Bastian Renk nutzte fünf Minuten nach der Halbzeit eine schöne Flanke von Graf und köpfte zum 2:0 ein. Sonnefeld erspielte sich gute Möglichkeiten. Die besten Chancen hatten Daumann in der 55. und Yesilyurt in der 56. Spielminute. Beide konnten sie aber nicht in Tore verwandeln. Das rächte sich in der 61. Minute: Eine Unachtsamkeit der TSV-Abwehr nutzte Robert Aßmus und erzielte mit einem scharfen Schuss den Anschlusstreffer. Nun war das Spiel wieder offen. In der 82. Minute erzielte Markus Reißenweber das 2:2. Ein Spiel, das zu diesem Zeitpunkt immer zerfahrener wurde und gespickt mit Gelben und zwei Gelb-Roten Karten (Yesiljurt/Aßmus) war, endete schließlich gerecht mit 2:2. dr


Grimm mit "Köpfchen" zur Stelle

TBVfL Neustadt/Wildenheid - Spvg Ahorn 1:1 (1:1): Von Beginn an war es das erwartet umkämpfte Spiel mit wenig gelungenen Spielzügen und wenig Torraumszenen. Nach 11. Minute ging der Gast durch einen individuellen Fehler der Heimmannschaft in Führung. Eichhorn gewann erst den Ball in zentraler Position kurz vor dem Strafraum und ließ auch Keeper Packert keine Chance.
Neustadt war danach die aktivere Mannschaft, blieb aber ohne wirkliche Chancen. Eine halbe Stunde war gespielt, als sich Holland auf rechts im Zweikampf durchsetzte und Sebastian Grimm lehrbuchhaft zum 1:1 in die Maschen (34.) köpfte.
Der zweite Durchgang hatte mehr Tempo. Über weite Strecken hatte nun Ahorn mehr von der Partie, aber die beste Möglichkeit vereitelte Packert gegen Stegner. In der Schlussphase hatte der TBVfL noch aussichtsreiche Einschusspositionen, aber - typisch für ein Tabellenschlusslicht - kommt neben dem Unvermögen auch das fehlende Glück in entscheidenden Szenen hinzu. - Tore: 0:1 Eichhorn (11.), 1:1 Grimm (34.). - SR: Uwe Oehm (FC Rentweinsdorf). - Zuschauer: 80. nh


Dietz gelang ein Hattrick

TSG Niederfüllbach - TSV Staffelstein 1:6 (0:3): Die Gäste aus Staffelstein wurden ihrer Favoritenrolle jederzeit gerecht und ließen mit einem 1:6-Kantersieg keinerlei Zweifel aufkommen. Bereits in der 3. Minute gelang dem auffälligsten Gästeakteur, Maxi Dietz, nach einem Ballverlust der Hausherren bei einem Eckball das frühe 0:1. Obwohl die TSG fortan Moral zeigte und die Partie zumindest offen halten konnte, blieb Gäste-Torwart Titze vollkommen beschäftigungslos. Unmittelbar vor der Halbzeit konnte Dietz einen lupenreinen Hattrick schnüren und gegen eine keineswegs sattelfeste TSG-Defensive noch Treffer Nummer zwei und drei zum 0:3-Pausenstand erzielen (38., 44.).
Auch in Durchgang zwei setzte lediglich der Gast die Glanzlichter und ließ die schwachen Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Der durchgebrochene Peker sorgte aus kurzer Distanz für das 0:4 (50.). M. Schramms Ehrentreffer zum 1:4 (60.) stellte sich letztlich bloß als Ergebniskosmetik heraus, denn die torhungrigen Gäste sorgten durch Demirel (75.) und erneut Peker (79.) für den Endstand von 1:6. - Zuschauer: 130. - SR: Panzer (FC Bischberg). babü


Heubner hielt den Sieg fest

VfB Einberg -SV Heilgersdorf 1:0: Das Spiel nahm von Anfang an Fahrt auf, und die Zuschauer sahen ein intensives und umkämpftes Duell. Insgesamt war der VfB in Hälfte eins die bessere Mannschaft und hatte mehr Aktionen im Spiel nach vorne. Es dauerte allerdings 22 Minuten, bis die Heimelf jubeln konnte: Nach einem Foul 20 Meter vor dem Tor war es Kapitän Schindler, der den Ball um die Mauer zur Führung für die "Rothosen" schlenzte.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zerfahrener, und es waren kaum mehr spielerische Momente zu sehen. Der Gast wurde gefährlicher, nutzte aber die sich ergebenden Chancen nicht. Der VfB zeigte vereinzelte Konter. Die Zuschauer sahen aufgrund der immer schwierigeren Platzverhältnisse und des schwer auszurechnenden Windes jetzt kein gutes Spiel mehr. Es lebte aber bis zum Schluss von der Spannung. Es blieb beim knappen Sieg für Einberg, den Torwart Heubner mit guten Aktionen über die Zeit rettete. mc


Seyfarths Freistoß passte genau

SV Ketschendorf - TSV Pfarrweisach 1:1 (1:1): Zum letzten Heimspiel im Jahr 2015 empfing der SV Ketschendorf ein weiteres Mal eine Gastmannschaft auf dem Kunstrasenplatz an der Coburger Wiesenstraße.
Und auch der Tabellenführer aus Pfarrweisach tat sich auf dem ungewohnten Platz schwer. So hatte auch Ketschendorf die erste Chance. Ein Freistoß von Nico Seyfarth war für den Gästekeeper nicht mehr zu erreichen. Noch vor der Halbzeit kam der Ligaprimus durch Eduard Anton zum durchaus verdienten Ausgleich.
Nach der Pause ließen beide Teams in ihren jeweiligen Strafräumen nicht mehr viel zu, obwohl Ketschendorf mehr vom Spiel hatte. Dennoch kam es nur durch Standardsituationen zu gefährlichen Szenen. Ein Tor fiel aber nicht mehr. mahe


Oberlauter einfach zu harmlos

Schwabthaler SV - TSV Oberlauter 3:0 (1:0): Das Spiel war sehr zerfahren. Keine Mannschaft wollte den entscheiden Fehler machen und in Rückstand geraten. Die erste Chance hatte Oberlauter: Freistoß aus 18 Metern in der 3. Minute, der aber knapp links am Tor vorbeistrich. Einen weiteren Schuss aus 18 Metern lenkte der gute Dinkel um den Pfosten. Dann setzte Schaller einen Freistoß an die Latte. Der Ball prallte von der Linie wieder ins Feld. In der 30. Minute resultierte aus einem Einwurf der Gäste in der Hälfte der Schwabthaler, durch einen schnell vorgetragenen Konter über Spörl und Zurek auf Schaller das 1:0.
Zu Beginn der zweiten Hälfte tat Oberlauter etwas mehr fürs Spiel und brachte die Schwabthaler Abwehr ein ums andere Mal in Bedrängnis. Der SSV verlegte sein Spiel auf Konter. Einer davon führte zu einem Foul an Spörl im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Schaller sicher zum 2:0. Einen langen Ball auf rechts legte der SSVler Krappmann auf Hertel ab. Dieser flankte scharf auf den kurzen Pfosten zu Spörl, der geschickt den 3:0-Endstand erzielte. dill