Nazionalsozialismus Das ab 1933 konzipierte Reichsparteitagsgelände in Nürnberg gehört zu den bekanntesten Beispielen nationalsozialistischer Monumentalarchitektur. Es diente als architektonischer Rahmen für die Reichsparteitage der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Während die Luitpoldarena, das Zeppelinfeld mitsamtZeppelintribüne sowie die Große Straße bis 1939 fertiggestellt wurden, blieb der Großteil der beabsichtigten Baumaßnahmen unvollendet. Während des Zweiten Weltkriegs befanden sich auf dem Gelände Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlager sowie ein Sammellager für Judendeportationen.

Nachkriegszeit Nach 1945 wurde das Gelände zunächst von der US-Armee, dann von der Stadt Nürnberg für verschiedene Zwecke weitergenutzt.

Seit 2001 setzt sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mit der Geschichte des Ortes und der NS-Zeit auseinander.

Quelle: Historisches Lexikon Bayern/Bayerische Staatsbibliothek