Agentur Wirth feiert
50. Geburtstag


Bernhard Panzer

Eigentlich, so erzählt Ulrich Wirth am Donnerstag, könne seine Familie schon auf hundert Jahre im Versicherungs-Beruf zurückblicken. Denn sein Uropa Michel habe damals im Nebenberuf schon für die Helvetia gearbeitet. Gefeiert wurde am 1. Dezember aber ein anderer, offizieller Termin: Auf den Tag genau vor 50 Jahren hat Jakob Wirth die Hauptvertretung der Allianz eröffnet.
Sohn Ulrich, der ein Jahr später zur Welt kam, wurde quasi in den Beruf hineingeboren. Auch er kann sein kleines Jubiläum feiern, denn 1996, also vor 20 Jahren, hat er die Agentur vom Vater übernommen. 2002, so erzählt Wirth weiter, ist er dann zum freien Versicherungsmakler gewechselt. "Juristisch bin ich jetzt auf der Seite der Kunden", sagte er. Auch habe er damit eine größere Produktpalette. Mit der Allianz arbeite er dennoch auch weiterhin zusammen, erklärt der Versicherungsmakler, der im Bezirksverband Nürnberg der Deutschen Versicherer Zweiter Vorsitzender ist. Herzogenaurach ist dort übrigens gut vertreten, denn Innenstadt-Nachbar Markus Burkhardt ist dort Erster Vorsitzender.
Als Ulrich Wirth zusammen mit seiner Mutter Hildegund und Ehefrau Christine die Jubiläumstorte anschneidet, denkt er ein paar Jahrzehnte zurück. 1977 sei es gewesen, als just dieses Büro an der Schütt eröffnet wurde. Damals sei es in der Zeitung als modernst eingerichtet gelobt worden. Die Aktenschränke waren so geschaffen, dass jeder Vertrag seine eigene Tasche hatte. "Das war auf Höhe der Zeit", schmunzelte Wirth. Ebenso wie die elektrische Schreibmaschine, die damals angeschafft wurde. 20 Jahre später wurde die Versicherungsagentur um einen zweiten Raum erweitert.
Norbert Rauch schützt
bundesweit Daten

Kaum ein anderer Bereich der Informationstechnik ist mehr im Gespräch als die IT-Sicherheit. Die Frage, wer hinter einer Cyberattacke steckt, ist zunehmend schwieriger zu beantworten. Zudem werden in Zukunft vermehrt Attacken unter falscher Flagge erfolgen und Infizierungen oftmals nur von kurzer Dauer sein. Die meisten mittelständischen Unternehmen, aber auch größere Firmen, sind meist nicht richtig ausgestattet, um den vielen Risiken begegnen zu können.
Die Herzogenauracher atarax IT-Consulting GmbH mit ihrem Geschäftsführer Norbert Rauch entwickelt Sicherheits- und Notfallkonzepte für den Mittelstand und die Industrie. Das Herzogenauracher Unternehmen beschäftigt sich bereits seit über 20 Jahren mit IT-Sicherheit und hat eine hohe juristische Kompetenz in Sachen Datenschutzmanagement.
Norbert Rauch wurde nun vor kurzem in der Jahresversammlung der Erfa-Kreis-Leiter des größten deutschen Datenschutzverbandes, der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD), einstimmig in das sogenannte Erfa-Repräsentanten-Team gewählt.
Die GDD wurde bereits 1977 gegründet und hat es sich als Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft zur Aufgabe gemacht, alle Beteiligten von Informationsverarbeitungsprozessen bei der sachgerechten Erfüllung von Pflichten, die alle Unternehmen und Verwaltungseinheiten treffen, hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit sowie ordnungsgemäßer Datenverarbeitung zu unterstützen. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die GDD bundesweit regionale Erfahrungsaustauschkreise (Erfa-Kreise) gebildet. Rauch leitet bereits seit Jahren entsprechende Arbeitskreise an den Industrie- und Handelskammern in Würzburg, Coburg und Bayreuth. In seiner neuen, zusätzlichen Funktion koordiniert Rauch nun mit zwei Kolleginnen die Arbeit der 30 Erfa-Kreise bundesweit. sae